Maßgefertigte Küchenwand und Kamin-TV-Wand in einem modernen Apartment
Der rohe Eichenparkettboden legt sich durch das ganze Apartment und nimmt dem schwarz-weißen Innenausbau die Härte. Die hellen Fronten stehen ruhig neben dunklen Flächen, die Linien bleiben klar. Schon im ersten Blick auf die Wohnzone zeigt sich, worum es hier geht: eine maßgefertigte Küchenwand und Kamin-TV-Wand, die den Raum nicht unterbricht, sondern als durchlaufende Wand weiterführt.
Eine Wand, die Küche, Stauraum und Wohnbereich verbindet
In der Leefruimte zieht sich eine Stauraumwand über 9 Meter Länge. Die Küchenmöbel gehen darin visuell in die Kamin- und TV-Wand über. Dadurch entsteht keine Abfolge einzelner Möbelstücke, sondern eine durchgehende Einbautenlinie. Weiße Fronten, schwarze Akzente und Nischen mit Licht setzen die Wand in Abschnitte, ohne ihre Ruhe zu verlieren. Die maßgefertigte Küchenwand und Kamin-TV-Wand wird so zum eigentlichen Rückgrat des Wohnraums.
Wer durch den Raum geht, liest die Funktionen an der Wand ab. Küche, Stauraum und Medienzone liegen nah beieinander, bleiben aber klar unterscheidbar. Der schwarze Kaminbereich sitzt als dunkler Kern in einer hellen Umfassung. Daneben führen längere Fronten und geschlossene Schrankflächen die Linie weiter. Der Blick bleibt nicht an einem einzelnen Element hängen, sondern folgt der Strecke von rund 9 Metern, auf der sich das Raumprogramm verteilt.
Schwarz-weiße Einbauten vor rohem Eichenparkett
Der rohe Eichenparkettboden bildet den Gegenpol zu den schwarz-weißen Einbauten. Seine Oberfläche bringt eine sichtbare Körnung in den Raum, während die Möbel glatt und präzise bleiben. Gerade in der Wohnzone wirkt dieser Boden wie eine Basis, auf der die klaren Volumen leichter erscheinen. Die Küchenfronten, das schwarze Kaminfeld und die hellen Schrankwände erhalten durch den Boden ein warmes Gegengewicht, ohne dass der Eindruck weichgezeichnet wird.
Die Kombination aus Eiche, Weiß und Schwarz zieht sich konsequent durch das Apartment. Sie taucht in der Wohnzone auf, setzt sich in den angrenzenden Bereichen fort und macht das moderne Wohnungsinterieur lesbar. Nichts wirkt lose ergänzt. Die Möbel sind auf die Wandbreite abgestimmt, die Flächen enden dort, wo sie enden sollen, und die Übergänge bleiben sichtbar konstruiert. Genau darin liegt die Stärke dieser schwarzen und weißen Einbauten.
Die Küchenwand bleibt Teil des Wohnraums
Die Küche steht hier nicht als separates Objekt im Raum. Ihre Fronten schließen direkt an die Kamin- und TV-Wand an, sodass eine lange, horizontale Komposition entsteht. Unterbau- und Nischenlicht setzen einzelne Abschnitte ab. An mehreren Stellen werden helle Flächen von schwarzen Feldern unterbrochen, was der Wand Tiefe gibt. Die maßgefertigte Küchenwand und Kamin-TV-Wand hält den offenen Bereich zusammen, ohne ihn zu überladen.
Auch die Einrichtung vor der Wand folgt dieser Zurückhaltung. Ein weißer Esstisch, dunklere Stühle und die offenen Sichtachsen Richtung Fenster lassen den Innenausbau gut ablesbar. Die Wand bleibt präsent, aber sie drängt sich nicht vor. Gerade weil die Möbel so lang geführt sind, gewinnen die Proportionen an Bedeutung: niedrige Volumen unten, höhere Schränke an anderer Stelle, dazwischen Lichtzonen und geschlossene Flächen. Das macht den Raum lesbar, ohne ihn in Zonen zu zerschneiden.
Schiebetüren in voller Raumhöhe
Zwischen den Räumen sitzen bodentiefe Schiebetüren. Sie schließen nicht laut, sie rahmen. Das hohe Format nimmt die Wandhöhe auf und hält den Übergang zwischen den Bereichen ruhig. Dadurch bleiben Dressing, Master Bedroom und die anschließende Badzone Teil derselben Materialwelt, auch wenn sie getrennt genutzt werden. Die Türen verschieben nicht nur Flächen, sondern auch Sichtbeziehungen: einmal geöffnet, geben sie den Blick frei; geschlossen ordnen sie die Räume neu.
Diese Lösung passt zum restlichen Innenausbau. Statt viele kurze Übergänge zu setzen, arbeitet das Apartment mit langen Linien und klaren Trennungen. Das gilt für die 9 Meter Stauraumwand ebenso wie für die Schiebeelemente. Die Architektur des Innenraums wird dadurch nicht mit Effekten aufgeladen. Sie bleibt lesbar über Wandlängen, Achsen und die Art, wie sich die Räume gegeneinander verschieben lassen.
Dressing, Schlafzimmer und Bad in derselben Materialwelt
Dressing, Master Bedroom und das anschließende Bad greifen dieselben Materialien wieder auf. So wandert die Sprache des Wohnraums weiter, ohne dass jeder Raum für sich neu erfunden werden muss. Im Schlafzimmer setzt eine schwarze Akzentwand hinter dem Bett einen dunklen Anker, während weiße Einbauten die Wandseite ordnen. Das Ergebnis ist kein Wechsel des Stils, sondern eine Fortsetzung der gleichen Möbellogik in einem ruhigeren Maßstab.
Im Bad wird die Linie mit Stein- und Keramikoberflächen fortgeführt. Wandnischen mit warmem Licht zeichnen die Waschplatzzone nach, während die dunklere Duschwand einen stärkeren Kontrast setzt. Die Flächen bleiben glatt und klar gefasst. Auch hier geht es um präzise Anschlüsse, nicht um dekorative Überladung. Die Materialien nehmen den Ton des Apartments auf und übersetzen ihn in eine kompaktere Raumfolge.
Ein Apartment, das über Linien gelesen wird
Was dieses moderne Wohnungsinterieur prägt, ist weniger ein einzelnes Möbel als die Art, wie alles aufeinander reagiert. Der rohe Eichenparkettboden legt die Basis. Die schwarz-weißen Einbauten nehmen diese Basis auf und setzen sie fort. Die maßgefertigte Küchenwand und Kamin-TV-Wand spannt den größten Bogen, während bodentiefe Schiebetüren und die Materialführung in Dressing, Schlafzimmer und Bad den Grundgedanken weitertragen. So entsteht ein Interieur, das über Wandlängen, Übergänge und Licht gelesen wird.
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