Einzigartige Badezimmer mit Doppelwaschtisch und Holz
Die Holzfläche trägt zwei ovale Becken, darüber spiegelt sich das Licht auf dunklen Wandfliesen. Der Doppelwaschtisch setzt den Ton für diese Badezimmer, in denen klare Linien auf ruhige Materialien treffen. Die Glaswand der Walk-in-Dusche hält den Raum offen, während das Holz dem Waschtisch eine sichtbare Präsenz gibt. Genau diese Mischung aus Spiegelung, Fläche und Tiefe macht den ersten Eindruck so präzise.
Ein Waschtisch als Mittelpunkt des Raums
Im Zentrum steht der Doppelwaschtisch mit zwei Waschtischen, die nebeneinander angeordnet sind und den Alltag in zwei klar lesbare Plätze teilen. Die Becken sitzen auf einem Holzwaschtisch, dessen Oberfläche mit ihren warmen Tönen einen deutlichen Kontrast zu den dunklen Wandfliesen bildet. Statt dekorativer Überladung liegt der Fokus auf der Anordnung: Waschtisch, Spiegel, Wand und Ablage greifen in einer einfachen, gut lesbaren Sequenz ineinander. So entsteht ein modernes Badezimmer, das über seine Materialwahl erzählt, nicht über Effekte.
Die Kombination aus Holz und Keramik gibt der Waschzone Gewicht. Die dünnen Ränder der DuraSquare-Becken sind dabei gut sichtbar; sie zeichnen eine feine Linie gegen die kräftigere Fläche des Möbels. Neben den runden Formen der Aufsatzwaschbecken wirken die geraden Kanten des Waschtischs kontrolliert und ruhig. Der Doppelwaschtisch bleibt dadurch nicht nur funktional, sondern wird zum formalen Anker im Raum.
Holz, das die Oberfläche trägt
Das Holz des Waschtischs und der Ablagen bringt eine klare horizontale Linie in die Badezimmer. Auf dieser Ebene liegen Pflegeprodukte, Handtücher und kleine Gegenstände, ohne die Fläche zu überladen. Die Wandpaneele aus Holz ergänzen diese Ordnung und holen den Blick aus dem dunklen Fliesenfeld wieder zurück in einen wärmeren Bereich. So lässt sich lesen, wie sorgfältig die einzelnen Zonen voneinander getrennt sind, ohne den Raum zu zerschneiden.
Auch die Möbelwahl folgt dieser zurückhaltenden Logik. Für die Waschtischmöbel wurden XBase und DuraStyle eingesetzt, dazu kommen Starck 2 Waschtische und DuraSquare Becken. Die Materialität bleibt klar, die Wirkung entsteht durch den Wechsel von glatten Keramikflächen, Holz und den dunklen Wandfliesen. In einem Boutiquehotel mit 21 individuellen Badezimmern funktioniert diese Kombination wie ein wiederkehrendes Grundprinzip, das jede Badlösung anders ausspielt.
Dunkle Wandfliesen und ruhige Spiegelungen
Die dunklen Wandfliesen geben dem Raum eine dichte Kulisse. Auf ihnen treten die Becken, Armaturen und die Glasflächen der Dusche deutlicher hervor. Das Licht wird nicht flächig verteilt, sondern auf einzelne Kanten, Fugen und die Rundungen der Schalen gelenkt. Gerade im Bereich des Doppelwaschtischs entsteht dadurch eine klare Tiefenwirkung: vorne das Holz, dahinter die Wand, dazwischen die spiegelnde Zone der Nutzung.
Im Vergleich zu hellen, durchgehenden Flächen wirkt diese Lösung konzentrierter. Die Fliesen halten den Hintergrund ruhig, sodass die Konturen der Sanitärobjekte sauber ablesbar bleiben. Das ist besonders im modernen Badezimmer wichtig, wenn mehrere Materialien auf engem Raum zusammenkommen. Hier bleibt jede Zone erkennbar, und doch gehören sie visuell zusammen, weil die Oberfläche der Wand den Raum optisch fasst.
Die Glaswand öffnet die Dusche
Die gläserne Walk-in-Dusche schließt den Raum nicht ab, sondern setzt einen transparenten Abschluss. Durch die klare Trennung mit Glas bleibt der Blick auf die Fliesen und Armaturen erhalten. Die Dusche wirkt dadurch eher wie ein präzise markierter Bereich als wie ein abgetrennter Kasten. Das passt zu den übrigen Details: Auch der Doppelwaschtisch und die Holzoberfläche arbeiten mit klaren Übergängen statt mit schweren Eingriffen.
Metallene Beschläge und eine schlichte Dusche ergänzen diese ruhige Haltung. Nichts lenkt vom Zusammenspiel aus Keramik, Holz und Fliese ab. Die Dusche steht am Ende einer kurzen, gut lesbaren Raumfolge: Waschtischzone, Wandfläche, Glas. Gerade in den Aufnahmen ist zu sehen, wie die transparente Trennung die Fläche offen lässt und zugleich eine deutliche Nutzungslinie zeichnet.
21 Badezimmer, 21 unterschiedliche Situationen
Die Projektbeschreibung nennt 21 individuelle Badezimmer, und genau das ist im Raumkonzept nachvollziehbar. Unterschiedliche Fliesen, Accessoires und Sanitärobjekte erzeugen Variationen, obwohl die Grundidee gleich bleibt. Der Doppelwaschtisch bildet dabei nur einen möglichen Schwerpunkt innerhalb eines größeren Systems aus Zimmern und Badlösungen. Die Kombination aus Duravit-Produkten, Keramik und Holz sorgt dafür, dass die einzelnen Bäder nicht gleich wirken, obwohl sie derselben architektonischen Sprache folgen.
Auch die übrigen Sanitärdetails sind klar benannt: C.1 Armaturen an Waschbecken, Bad und Dusche sowie das Durastyle Basic Wand-WC. Diese Angaben ordnen die Bäder technisch, ohne ihre visuelle Zurückhaltung zu stören. Sichtbar bleibt vor allem die Wirkung im Raum: eine doppelte Waschzone, dunkle Wandflächen und eine offene Dusche, die das Bad nicht verkleinert, sondern in Schichten lesbar macht.
Ein Hotel mit eigenem Maßstab im Innenraum
Die 21 (Junior-)Suiten und Hotellodges sind auf das Hauptgebäude und das Torhaus verteilt. Innen zeigt sich eine persönliche Gestaltung, die auf die Geschichte des Ortes verweist, ohne historische Formen nachzustellen. Gerade in den Badezimmern wird diese Haltung deutlich. Holz, Keramik und Glas sind so zusammengesetzt, dass sie den Raum präzise strukturieren. Der Doppelwaschtisch ist darin kein isoliertes Detail, sondern Teil einer ruhigen, wiedererkennbaren Badarchitektur.
Das Ergebnis ist ein Innenraum, der sich über Flächen und Proportionen erschließt. Die Waschtischzone bleibt offen genug für zwei Nutzer, die Dusche fügt sich als transparente Nische ein, und die dunklen Wandfliesen halten den Hintergrund zusammen. So entstehen 21 Badezimmer, die sich unterscheiden, aber dieselbe klare Materiallogik teilen. Genau darin liegt der Reiz dieses Projekts: nicht im Effekt, sondern in der konsequent lesbaren Anordnung von Holz, Keramik und Glas.
Die Ausstattung mit Duravit, die Wahl der Aufsatzwaschbecken und das Zusammenspiel mit den Holzoberflächen machen die Badezimmer zu Referenzen für Gastgewerbe-Interieurs, in denen die Nutzung sofort erkennbar bleibt. Wer auf einen Doppelwaschtisch, ein Waschbecken aus Holzbezug und eine gläserne Walk-in-Dusche schaut, findet hier keine Inszenierung, sondern eine präzise Raumfigur. Und diese Figur wiederholt sich 21 Mal, jedes Mal mit eigener Nuance.
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