Sori Gartenstühle mit offenem Geflecht und Kissen in dune
White-taupe rope, ein heller chalk-Rahmen und Kissen in dune setzen den Ton, noch bevor die einzelnen Formen ganz sichtbar werden. Bei den Gartenstühlen mit offenem Geflecht aus der Sori-Serie steht nicht ein einzelnes Möbel im Mittelpunkt, sondern ein kleines System für draußen: ein Essstuhl, ein High-Dining Stuhl, ein Geflecht-Fauteuil und eine Fußbank. Die Linien bleiben schlank, das Geflecht wirkt offen und luftig, ohne den Sitzplatz optisch zu zerfasern.
Vier Elemente für unterschiedliche Sitzhöhen
Sori ist als Serie aufgebaut und verbindet mehrere Funktionen in einer gemeinsamen Formensprache. Der Essstuhl eignet sich für den Tisch, der High-Dining Stuhl für eine höhere Sitzsituation, der Geflecht-Fauteuil für ein ruhigeres Sitzen. Die Fußbank ergänzt die Gruppe und verschiebt die Haltung in Richtung Pause. Gerade in einem Outdoor-Setting mit Tisch und Schirm lässt sich so eine Terrasse nicht nur als Essplatz lesen, sondern als abgestufter Bereich mit mehreren Nutzungen.
Was sofort auffällt, ist die Klarheit der Silhouette. Die Sitzmöbel nehmen wenig Raum ein, obwohl das Geflecht eine deutliche Präsenz hat. Diese Zurückhaltung passt zur Bildsituation: ein gedeckter Terrassenboden, eine Backsteinwand im Hintergrund, etwas Grün am Rand. Die Möbel setzen sich nicht mit Lautstärke durch, sondern über Struktur und Fläche.
Offenes Geflecht für den Außenbereich statt dichter Schale
Das offene Geflecht für den Außenbereich prägt die Serie stärker als jede zusätzliche Form. Ardenza wird hier mit einer Rope-Ausführung in white-taupe gezeigt, die das Muster lesbar hält. Zwischen den Strängen bleibt Luft, sodass Rückenlehne und Sitz nicht als geschlossene Fläche erscheinen. Genau dieses Durchscheinen macht die Serie visuell leichter und erklärt, warum die Stühle auch in einer kompakten Terrassenkonstellation nicht schwer wirken.
Im Bild ist diese Offenheit besonders in den Detailaufnahmen zu sehen. Das Geflecht zeigt klare Verbindungen und wiederkehrende Schleifen, die an der Seite des Stuhls eine rhythmische Oberfläche bilden. Von weitem wirkt das Material ruhig; aus der Nähe wird die Struktur präzise. Diese zweite Lesart ist für Geflechtstühle für den Außenbereich zentral, weil sie nicht nur aus der Distanz funktionieren, sondern auch im Detail überzeugen müssen.
Ein leichter Farbton mit sichtbarer Tiefe
Die Kombination aus white-taupe rope und chalk Rahmen bringt die Formen nah an die Umgebung heran. Es entsteht ein helles, erdiges Farbspiel, das mit der Backsteinwand und dem Gartenbeet im Hintergrund nicht konkurriert. Das Kissen in dune schiebt sich optisch dazwischen: nicht zu hell, nicht zu dunkel, sondern so gesetzt, dass die Sitzfläche klar ablesbar bleibt. Gerade in der Summe wirken die Flächen ruhig, obwohl Material und Struktur deutlich unterschiedlich sind.
Das Erdton-Gartenkissen übernimmt dabei mehr als nur eine farbliche Rolle. Es markiert die Sitzfläche, zeichnet die Proportion des Stuhls nach und hält die Serie visuell schlank. Die Kante des Kissens bleibt präzise, ohne aufzutragen. So bleibt die Linie des Stuhls offen lesbar, selbst wenn er vollständig bestückt ist. Die Serie braucht keine schwere Polsterung, um als Sitzmöbel im Außenbereich wahrgenommen zu werden.
Der Terrassen-Essbereich mit Schirm als ruhige Bühne
Auf den Bildern steht Sori in einem Terrassen-Essbereich mit Schirm, Tisch und einer klaren, gepflasterten Fläche. Der große Schirm setzt eine zweite Vertikale in den Raum, während die Stühle mit ihren niedrigen oder höheren Rücken eine feinere Ebene aufbauen. Die Backsteinwand schließt den Hintergrund, das Grün lockert die Kante auf. Dadurch lässt sich gut erkennen, wie die Gartenstühle mit offenem Geflecht im Alltag gelesen werden: als Teil eines Essplatzes, nicht als isoliertes Objekt.
Auch die Tischbeine und die Stuhlbeine tragen zu diesem Eindruck bei. Sie bleiben sichtbar und nehmen der Gruppe jede Schwere. Zwischen den Möbeln entsteht genug Abstand, damit das Geflecht wirken kann. Die Terrasse wirkt dadurch nicht überladen, obwohl mehrere Sitztypen gezeigt werden. Für eine Kategorie rund um Geflechtstühle für den Außenbereich ist genau diese Mehrstimmigkeit interessant: dieselbe Serie kann neben dem Tisch, am Rand des Essbereichs und als einzelner Akzent funktionieren.
Was das Geflecht aus nächster Nähe zeigt
Die Nahaufnahmen machen deutlich, warum das Material so stark über die Bildwirkung entscheidet. Das Rope liegt nicht flach an, sondern baut kleine Schatten und Helligkeitswechsel auf. Dadurch entsteht eine Oberfläche, die sich bei wechselndem Blickwinkel verändert. Der chalkfarbene Rahmen gibt dem Ganzen einen ruhigen Rand. Zusammen mit dem hellen Kissen entsteht ein Möbel, das über wenige Elemente auskommt und gerade deshalb klar lesbar bleibt.
Der Geflecht-Fauteuil hebt sich innerhalb der Serie durch seine entspanntere Haltung ab, ohne die formale Sprache zu verlassen. Er übernimmt die offene Struktur, aber mit einer etwas weicheren Lesart im Sitzbereich. In der Gruppe mit Essstuhl und High-Dining Stuhl wird sichtbar, wie weit ein einziges Materialkonzept getragen werden kann. Die Serie bleibt dabei konsequent in ihrer Zurückhaltung: kein unnötiger Aufbau, keine schweren Flächen, keine überladene Polsterung.
Eine Serie, die sich über Form und Oberfläche erklärt
Sori lebt von der Wiederholung weniger, gut erkennbarer Elemente: offenes Geflecht, lichte Töne, klare Kanten, schmale Silhouetten. Gerade im Außenraum ist diese Reduktion überzeugend, weil Tisch, Schirm, Mauer und Pflanzen bereits genug visuelle Information liefern. Die Stühle greifen die Umgebung auf, ohne sich darin zu verlieren. Wer nach Gartenstühlen mit offenem Geflecht sucht, findet hier eine Serie, die zwischen Essplatz, höherer Sitzsituation und ruhiger Einzelsitzlösung sauber unterscheidet.
Am Ende bleibt vor allem der Eindruck der Materialoberfläche. Das Geflecht gibt Halt, das Kissen in dune zeichnet den Sitz, der Rahmen hält die Form zusammen. So entsteht ein zurückhaltendes, gut ablesbares Ensemble für draußen, das in der Terrasse genauso funktioniert wie in einer enger gefassten Gartensituation. Fotografie von Jurrit van der Waal.
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