Infinity Pool mit Lounge-Bereich und mediterraner Gartenbepflanzung
Die klare Kante des Infinity Pools zieht den Blick zuerst an. Das Wasser liegt ruhig an der rechtenckigen Form an, während sich direkt daneben eine Lounge-Zone mit eingebauter Sitzbank anordnet. Die Sitzzone ist nicht als separates Möbel gedacht, sondern als Teil der Poolarchitektur: Stufen, Nischen und die tiefe Einbindung in den Belag machen das Aperitif-Dasein am Wasser fast selbstverständlich. Genau hier entsteht die Infinity Pool Lounge, die den Außenraum prägt.
Die Lounge sitzt direkt am Wasser
Hinter dem Becken öffnet sich ein tiefer gesetzter Sitzbereich, der den Pool wie eine zweite Kante begleitet. Die eingebauten Sitze verlaufen entlang der Wasserlinie und geben dem Bereich eine klare Richtung. Man sitzt nah am Beckenrand, aber nicht auf einer lose gestellten Garnitur. Das verändert den Raum spürbar: Der Übergang vom Liegen, Sitzen und Gehen bleibt offen, und die Lounge am Pool mit Inbauten-Sitz wird zu einem festen Teil der Anlage. Das Wasser bleibt dabei immer im Blick.
Auch im Foto wirkt die Lösung sehr konzentriert. Die Sitzbank ist nicht dekorativ überzeichnet, sondern als ruhige, stufenartige Form gebaut. Ihre Geometrie nimmt die rechteckige Linie des Pools auf. Dadurch entsteht eine enge Verbindung zwischen der Infinity Pool Lounge und der Terrassenfläche, die sie umgibt. Die Position hinter dem Becken macht den Ort besonders geeignet für ein Glas am Abend, ohne dass dafür ein zusätzlicher Aufenthaltsraum nötig wäre.
Eine Sitzbank, die mehr kann als nur sitzen
Die eingebaute Sitzbank am Pool schafft eine Zone, in der der Außenraum langsamer wird. Wer dort Platz nimmt, sitzt nicht nur am Rand, sondern in einer kleinen Nische mit Sicht auf Wasser, Pflanzung und Haus. Die Stufen neben der Bank führen den Blick nach unten, während die begradigte Poolkante das Bild wieder schließt. Diese einfache Abfolge aus Stufe, Sitz und Wasser macht die Anlage lesbar und gibt der Lounge eine klare Funktion im Alltag.
Travertin-Optik am Rand, Grün als Rahmen
Das helle Terrassenbild besteht aus großformatigen Fliesen in Travertin-Optik. Ihr sandiger Ton nimmt dem großen Belag die Härte und legt eine ruhige Basis unter Pool und Lounge. Besonders rund um das Becken kommt diese Wirkung zur Geltung: Die Fuge bleibt zurückhaltend, die Fläche wirkt großzügig, und der helle Boden setzt das Blau des Wassers deutlich ab. Zusammen mit dem modernen Poolterrassen-Design entsteht ein Außenraum, der offen bleibt, ohne leer zu wirken.
Die Bepflanzung fasst die Anlage niedrig und dicht ein. Statt hoher Kulisse liegt das Grün als weicher Rahmen am Rand des Terrassenbereichs. Die mediterrane Gartenbepflanzung greift die gewünschte südliche Stimmung auf, ohne sich in reiner Dekoration zu erschöpfen. Blätter, Sträucher und die grüne Einfassung der Beete lassen den Poolbereich stärker in der Gartenfläche verankert erscheinen. So bekommt die Infinity Pool Lounge nicht nur eine technische, sondern auch eine vegetative Kante.
Sommerstimmung durch Pflanzwahl und Fläche
Der Bezug zum Süden zeigt sich vor allem in der Kombination aus Wasser, Licht und Pflanzen. Die Auswahl der Gewächse ist auf ein sommerliches Bild abgestimmt, das eher an Urlaub als an Strenge erinnert. Weil die Beete niedrig bleiben und das Terrassenfeld großzügig ausläuft, bleibt der Blick weit. Die Poolfläche übernimmt die Hauptrolle, während die mediterrane Bepflanzung den Rahmen bildet. Genau daraus entsteht die erwähnte Urlaubsstimmung, die der Außenraum vermittelt.
Auch im Detail bleibt das Materialbild ruhig. Die Travertin-Optik Terrassenfliesen treffen auf das tiefe Blau des Beckens und auf das Grün der Umrandung. Nichts drängt sich vor. Die Flächen arbeiten mit klaren Übergängen, die den Außenbereich lesbar machen. Wer vom Haus aus nach draußen tritt, findet zuerst eine breite Terrasse, dann den Pool und schließlich die Lounge-Zone mit der eingebauten Sitzbank am Pool. Die Reihenfolge ist einfach, aber präzise.
Haus, Holz und ein weiter Blick ins Grün
Die Architektur im Hintergrund bleibt bewusst zurückgenommen. Große Glasflächen öffnen den Wohnbereich zum Garten, darüber sitzt ein Abschnitt mit Holzlamellen oder Holzverkleidung, der die lange Linie der Fassade bricht. Dieses Holzelement ist kein Hauptthema der Anlage, aber es ergänzt den Außenraum sichtbar. Zusammen mit der ruhigen Gartenkante und dem hellen Boden entsteht eine klare Gegenüberstellung von Glas, Holz und Wasser.
Von mehreren Blickwinkeln zeigt sich, wie eng Haus und Garten aufeinander abgestimmt sind. Der Pool liegt nicht isoliert, sondern als Teil einer gestuften Gartenlandschaft. Die begradigte Wasserfläche, der breite Belag und die niedrigen Pflanzenflächen greifen ineinander. Dadurch wirkt die Infinity Pool Lounge wie ein eigenständiger Aufenthaltsort und zugleich wie die Verlängerung des Wohnraums nach draußen. Die Architektur bleibt im Hintergrund, gibt dem Ganzen aber die nötige Fassung.
Vom Pool zum fertigen Außenraum
Der Pool wurde von einem Schwimmbadbauer umgesetzt, die Anlage des Gartens von einem Grünservice. Im Ergebnis ist kein einzelnes Element dominant, sondern das Zusammenspiel von Becken, Terrasse und Pflanzung. Die klare Kante des Wassers, die eingebaute Sitzbank und die hellen Fliesen bilden die harte Struktur. Das Grün nimmt die Ränder auf und sorgt dafür, dass der Außenraum nicht in Fläche endet. So wird die Infinity Pool Lounge zum Mittelpunkt eines präzise angelegten Gartens.
Besonders stark ist der Eindruck in den Nahaufnahmen: Sitzbank, Poolrand und Terrassenbelag liegen so dicht beieinander, dass der Raum fast wie aus einem Stück gelesen wird. Gleichzeitig bleibt jeder Teil klar erkennbar. Die Lounge am Pool mit Inbauten-Sitz ist keine Zusatzidee, sondern der Punkt, an dem sich das Projekt sammelt. Wer hier sitzt, blickt auf Wasser, Stein und Pflanzung – und genau diese Reihenfolge trägt das Bild.
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