Holzpaneele und maßgefertigte Einbauten im Wohnbereich
Die Holzpaneele ziehen sich wie ein ruhiger Rahmen durch den offenen Wohn- und Kochbereich. Zwischen den Lamellen liegen Nischen, offene Fächer und schmale Aufnahmen für Bücher und Objekte. Das Holz nimmt der großen Fläche Härte, ohne sich in den Vordergrund zu schieben. Zusammen mit dem hellen Boden, den weißen Flächen und dem Tageslicht entsteht ein Innenraum, in dem die Einbauten die Raumkante klar definieren.
Eine Lamellenwand mit Stauraum statt bloßer Verkleidung
Die Wand aus Holzlamellen ist mehr als eine Oberfläche. Sie ordnet den Raum, weil sie offene Regale, kleine Aussparungen und geschlossene Zonen miteinander verbindet. In einigen Bildern sitzt die Konstruktion wie ein präzises Raster im Raum; in anderen öffnet sie sich zu Buchfächern und tiefen Nischen. Gerade diese Mischung macht die Holzpaneele lesbar. Sie tragen Bücher, rahmen Objekte und halten die Wand gleichzeitig ruhig.
Im Detail zeigt sich die Schreinerarbeit an den Kanten und Übergängen. Die hellen Rückwände hinter den Fächern setzen sich vom warmen Holz ab, sodass die einzelnen Aufnahmen klar zu erkennen sind. Ein großes, flächiges Schrankelement mit seitlichen offenen Regalen ergänzt die Anlage. So entsteht eine Folge aus Stauraum, Ausstellungsfläche und geschlossener Front, die den Wohnbereich nicht zustellt, sondern an einer Seite bündelt.
Offene Regale im Wohnbereich als sichtbare Ordnung
Die offenen Regale im Wohnbereich sind nicht als loses Möbel gestellt, sondern in die Wand eingebunden. Bücher, kleine Objekte und freie Fächer liegen in einer Linie mit der Lamellenstruktur. Das gibt der Wand Tiefe und vermeidet, dass sie wie eine reine Verkleidung wirkt. Die Holzpaneele tragen damit auch die alltägliche Nutzung: Sie machen Aufbewahrung sichtbar, ohne den Raum mit einzelnen Schränken zu zerlegen.
Die Glas-Trennwand hält die Sicht offen
Zwischen den Zonen steht eine Glas-Trennwand mit Holzrahmen. Sie markiert den Übergang, lässt aber Blick und Licht weiterlaufen. Vor der Glasfläche treten die Holzstrukturen im Hintergrund noch deutlicher hervor, weil das Material im Vordergrund transparent bleibt und die dahinterliegende Wand nicht verdeckt. Diese Schichtung aus Glas, Holz und Licht gibt dem Grundriss eine klare Lesbarkeit. Der offene Charakter bleibt spürbar, obwohl die Bereiche voneinander abgesetzt sind.
Die Verbindung aus Glas und Holz ist vor allem räumlich interessant. Das Glas nimmt nichts weg, sondern legt die Blickachse frei. Dahinter stehen die Lamellenwand, offene Fächer und weitere Einbauten in einer sachlichen Anordnung. So entsteht keine harte Trennung, sondern eine sichtbare Schwelle. Gerade in einem Wohnbereich mit vielen Holzelementen verhindert die Glas-Trennwand, dass der Eindruck zu schwer wird.
Weiße Küchenfronten und ein heller Arbeitsbereich
Die Küche setzt einen klaren Kontrast zu den Holzpaneelen. Weiße Fronten, ein heller Arbeitsbereich und ruhige Linien nehmen dem Raum visuell Gewicht. Über der Arbeitsfläche liegt eine schmale Holzablage, darüber ziehen Leuchten und Lichtbänder die Zone nach oben. In den Detailaufnahmen ist auch die integrierte Abzugslösung erkennbar, die in die Fläche eingepasst ist. Das hält die Küchenwand aufgeräumt und lenkt den Blick auf die Horizontalen.
Die Küche mit weißen Fronten wirkt nicht isoliert, sondern Teil derselben Wohnfolge. Ein Holzstuhl im Vordergrund verweist auf die Verbindung zum Ess- oder Aufenthaltsbereich, während die weißen Unterschränke und die helle Arbeitsplatte die Zone leicht erscheinen lassen. Die schwarze Wandbeleuchtung setzt einen schmalen Akzent gegen das helle Feld. Zusammen mit dem warmen Licht entsteht eine Küchenwand, die sachlich bleibt und dennoch nicht kühl wirkt.
Materialwechsel zwischen Holz, Glas und hellen Flächen
Holz, Glas und ein steinartig wirkender Putz treffen in diesem Innenraum direkt aufeinander. Das Holz bringt Struktur, das Glas hält Durchsicht und der helle Putz ordnet die großen Wandflächen. Gerade in der Offenheit des Grundrisses sind diese Wechsel wichtig, weil sie Zonen lesbar machen, ohne zusätzliche Wände zu setzen. Die Holzpaneele übernehmen dabei die stärkste Rolle: Sie bündeln Stauraum, markieren Achsen und geben dem Raum eine klare Oberfläche.
Einbauschrank in der Nische statt lose Möbel
Ein weiterer Blick zeigt eine Einbauschrank-Nische mit großer, flacher Tür und offenen Fächern an den Seiten. Die Schräge der Wand trifft auf die präzise gesetzten Regalböden, wodurch die Nische wie ein eingebauter Bestandteil des Hauses wirkt. Solche Details gehören zu den Teilen, die man im Vorbeigehen kaum wahrnimmt, die den Raum aber ordnen. Die Holzpaneele und die maßgefertigten Einbauten greifen hier ineinander und nutzen die Tiefe der Wand bis zum letzten Zentimeter.
Die offene Seite des Schranks nimmt Kleinigkeiten auf, während die geschlossene Front die größere Fläche beruhigt. Dadurch entsteht ein Wechsel zwischen offen und geschlossen, der sich durch das ganze Projekt zieht. Die Lamellenwand, die offenen Regale und die Einbauten arbeiten nicht als Einzelstücke, sondern als zusammenhängende Wandorganisation. Genau darin liegt die Kraft dieses Wohnbereichs: Die Möblierung folgt der Architektur, nicht umgekehrt.
Licht, das die Linien nachzeichnet
Das Tageslicht fällt großflächig in den Raum und trifft auf helle Wände, weiße Küchenfronten und das matte Holz. Dazu kommen schwarze Schienen und kleine Leuchten, die die Linien im Raum nachziehen. In den Abendaufnahmen glimmt das Licht warm über der Arbeitsfläche und an den Regalen entlang. Es betont Kanten, nicht Stimmungsklischees. So bleiben die Holzpaneele, die Glas-Trennwand und die Küchenzone auch bei wechselndem Licht klar ablesbar.
Die Möbel und Einbauten wirken deshalb nicht dekorativ, sondern räumlich. Die offene Wohnzone bleibt weit, obwohl sie viele Funktionen aufnimmt. Bücher, Geschirr, kleine Objekte und die Küche finden entlang der Wände ihren Platz. Die Holzpaneele geben diesem System eine sichtbare Oberfläche, die den Raum zusammenhält, ohne ihn abzuschließen. Im Ergebnis steht ein Wohnbereich, in dem Material und Aufteilung eng miteinander verbunden sind.
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