Strandvilla mit Terrassen und Naturstein
Die gestuften Terrassen ziehen sich wie einzelne Ebenen zur Küste hinunter und geben der Strandvilla ihren Rhythmus. Naturstein außenwände fassen die Sockelzonen und laufen als schweres, ruhiges Element durch die Landschaft. Dazwischen öffnen sich breite Übergänge nach draußen. Genau dort wird die Strandvilla terrassen als räumliches Konzept lesbar: als Folge von Plateaus, Schattenzonen und offenen Blicken auf das Meer.
Gestufte Terrassen zum Meer
Die Außenräume sind nicht als eine große Fläche organisiert, sondern als Abfolge von Ebenen. Niedrige Mauern, Beete mit lockerer Bepflanzung und Kanten aus Stein halten die Terrassen zusammen, ohne sie abzuschließen. Von oben bis unten bleibt der Blick in Bewegung. Das Wasser und die Horizontlinie tauchen immer wieder zwischen den Flächen auf, sodass die gestufte Terrassen zum Meer nicht nur ein Motiv sind, sondern die Art und Weise, wie das Gelände gelesen wird. Auch vom Pool aus bleibt dieser Bezug deutlich spürbar.
Unter den auskragenden Dächern entstehen geschützte Zonen für Sitzen, Essen und Liegen. Die Überstände werfen klare Schatten auf Bodenflächen aus Stein und auf die Sitzbereiche darunter. An einer Stelle ist eine große Fläche als BBQ-Terrasse mit Außenküche ausgeführt; an anderer Stelle sitzt die Bank in einer Nische zwischen Mauer und Pflanzung. So wechseln offene und gedeckte Bereiche ohne harte Zäsur. Die Strandvilla terrassen behalten dabei immer den Blick auf die Küste, auch wenn man sich bereits im Schatten aufhält.
Naturstein außenwände und die ruhige Basis des Hauses
Die Naturstein außenwände bilden die schwerere Schicht des Gebäudes. Sie fassen das Haus am Boden, übernehmen Teile der Stützwirkung und verbinden Architektur und Gelände. Im Bild wirken sie nicht dekorativ, sondern tragend und ordnend. Ihre Oberfläche nimmt das Licht anders auf als die glatten Glasflächen darüber. Dadurch entsteht ein deutlicher Wechsel zwischen massiven Wandfeldern und offenen Öffnungen, der den Küstenwind, die Vegetation und die Weite des Ortes in den Baukörper einbindet.
Auch im Übergang zwischen Haus und Garten bleibt Stein das verbindende Material. Mauern laufen seitlich aus, rahmen Wege oder begrenzen kleine Pflanzinseln. Die langen Kanten geben Orientierung, während der Blick über die Terrassen weiter nach außen wandert. Besonders klar zeigt sich das an den überdachten Außenbereichen: Dort treffen Naturstein, Holz und Schatten aufeinander, ohne dass der Raum an Offenheit verliert. Die Strandvilla terrassen gewinnen so eine klare Bodenhaftung, selbst in den exponierten Bereichen nahe der Küste.
Ein Innenhof mit Wasserfläche als stiller Mittelpunkt
Am Eingang liegt eine Wasserfläche, die den Zugang sofort verlangsamt. Das Wasser liegt schmal und lang im Hof, flankiert von hohen Steinwänden. Diese Linie zieht sich wie ein ruhiger Schnitt durch den Außenraum und spiegelt Licht aus dem offenen Himmel. Der Innenhof mit wasserfläche ist kein dekoratives Beiwerk, sondern ein Ort des Übergangs: zwischen Ankunft, Garten und den Räumen des Hauses. In den Bildern verstärkt die Kombination aus Stein, Wasser und Schatten die tiefe Wirkung dieses schmalen Zwischenraums.
Die gleiche Klarheit setzt sich im Inneren fort. Die Laufwege bleiben einfach, die Öffnungen groß, die Schwellen niedrig. Blickachsen reichen von der Hofzone über die Wohnräume bis nach draußen. So entsteht ein indoor-outdoor wohnbereich, der nicht über ein einzelnes Bild lebt, sondern über viele direkte Verbindungen. Türen und Schiebetüren schieben sich aus dem Vordergrund, und die Terrassen werden zu einer Verlängerung der Wohnräume, nicht zu einer separaten Außenkulisse.
Offene Wohnräume mit großen Glasflächen
In der oberen Ebene liegen Küche, Wohnraum und die Master-Suite dicht an einem großen überdeckten Außenbereich. Große Glasflächen übernehmen hier mehr als nur Ausblick: Sie holen das Licht tief in den Raum und lassen Decke, Boden und Außenkante miteinander lesen. Die sichtbaren Holzbalken im Dach nehmen dem langen Raum Volumen, ohne ihn zu schließen. Das Ergebnis ist ein Raumgefüge, in dem die Strandvilla terrassen auch innen nachvollziehbar bleibt, weil jede Öffnung auf eine Terrasse oder einen Blick nach außen führt.
Die Küche zeigt einen Arbeitsblock mit dunklen Unterschränken und zentraler Kochstelle, dazu große Öffnungen Richtung Terrasse. Horizontale Lamellen filtern den Blick und brechen das Licht in feinen Streifen. Der Wohnbereich daneben bleibt bewusst zurückhaltend: Steinähnliche Böden, helle Wandflächen und freie Zonen zwischen den Öffnungen lassen Möbel und Bewegung Raum. Gerade diese Zurückhaltung lenkt den Blick wieder nach außen. Die überdachte terrasse mit meerblick wird dadurch zum eigentlichen Erweiterungsraum des Wohnens.
Räume nahe am Strand, aber mit Rückzug
Auf der tieferen Ebene liegen mehrere Schlafzimmer mit eigenen Bädern, dazu eine Weinraumzone und ein Fitnessraum. Die Zimmer öffnen sich direkt zum Strand und zum Meer, erhalten jedoch durch tiefe Nischen Schutz und Abstand. Diese Einzüge geben der Fassade Tiefe und schaffen Schatten an Stellen, an denen die Sonne stark auf die Öffnungen trifft. So bleibt die Verbindung nach außen eng, ohne dass die Räume vollständig exponiert wirken. Die gestufte Organisation des Hauses macht diesen Wechsel von Offenheit und Rückzug gut nachvollziehbar.
Zwischen den Ebenen liegt ein großzügiges Terrassen- und Poolniveau mit weiter Sicht über das Wasser. Der pool mit meerblick sitzt nicht isoliert im Garten, sondern als Bindeglied zwischen den Geschossen und den offenen Außenflächen. Von hier aus lassen sich die Terrassen nach oben und unten lesen, während die Küstenlinie im Hintergrund bleibt. Gerade diese Staffelung macht den Reiz des Projekts aus: nicht ein einzelnes Bild, sondern eine Kette aus Flächen, Kanten, Wasser und Blicken, die sich zum Meer hin ordnet.
Das Gästehaus mit Steinoberflächen und ruhigen Details
Im separaten Gästehaus treten die Oberflächen etwas näher an den Betrachter heran. Grün getönter Naturstein setzt in den Bädern einen deutlichen Akzent, ohne den Raum zu überladen. In den Fotos sind dazu runde Spiegel, ruhige Nischen und glatte, steinartige Flächen zu sehen. Diese Elemente wirken präzise gesetzt, fast wie kleine Einschnitte in ein ansonsten reduziertes Materialgefüge. Das Tageslicht fällt klar auf die Kanten und macht die Struktur der Flächen lesbar.
Auch hier zeigt sich, wie konsequent das Projekt zwischen massiven und offenen Teilen arbeitet. Holz an der Decke, Stein an den Wänden und große Öffnungen nach außen bestimmen das Bild. Die Innenräume bleiben nicht als Gegenwelt zur Küste stehen, sondern nehmen die gleiche Logik auf: klare Linien, wenig Ablenkung, direkte Bezüge zum Außenraum. So schließt die Strandvilla terrassen ihren Rundgang nicht mit einem Einzelraum ab, sondern mit einer Folge von Eindrücken, die sich zwischen Wasser, Stein und Blickachse verdichten.
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