Eingebauter Ethanol-Tunnelkamin im Raumteiler
Zwischen den Glasfeldern sitzt die Flamme wie ein fester Bestandteil der Möbelfront. Der eingebauter Ethanol-Tunnelkamin ist hier in einen Raumteiler eingeschrieben, der zugleich als Wandmöbel und Blickfang funktioniert. Schwarze Metallprofile fassen die transparenten Flächen, darunter liegt eine dunkle, schmale Öffnung mit sichtbarem Feuer. Genau diese Gegenüberstellung prägt den Raum: klare Linien oben, lebendige Bewegung auf Augenhöhe.
Der Kamin als Teil der Raumaufteilung
Die Lösung arbeitet nicht mit einem separaten Kaminobjekt, sondern mit einer maßgefertigten Kaminwand, die den Raum teilt und doch offen hält. Durch die Glasflächen bleibt der Blick zwischen zwei Zonen erhalten, während der Tunnelkamin als Verbindung in der Mitte sitzt. Die Anlage ist auf eine saubere Einbindung ausgelegt, nicht auf ein nachträglich gesetztes Element. Dadurch wirkt der Raumteiler mit Tunnelkamin wie ein präzise gebautes Möbelstück, in dem Technik und Oberfläche denselben Platz beanspruchen.
Die Tiefe des Feuerraums und die lange, horizontale Öffnung bestimmen das Bild. Statt einer einzelnen Feuerstelle entsteht eine schmale Lichtspur, die sich ruhig durch das Wandmöbel zieht. Das verstärkt die klare Achse des Einbaus und macht den eingebauten Ethanol-Tunnelkamin auch aus der Entfernung gut lesbar. Gerade in Kombination mit der Glasstruktur wirkt der Kamin nicht als Zusatz, sondern als Teil der architektonischen Ordnung im Innenraum.
Glas, schwarzes Metall und die Linie der Öffnung
Die Glasflächen bilden die sichtbarste Ebene des Projekts. Sie stehen in einem Glasraumteiler mit Kamin, der von einem schwarzen Rahmen gefasst wird und die Konstruktion scharf konturiert. Das Metall zeichnet Rechtecke und Kanten, während das Glas den Raum optisch verbindet. Diese Gegenüberstellung sorgt für Tiefe: harte Profile, transparente Felder, darunter die Feueröffnung mit ihrem dunklen Rand.
Im Wandmöbel folgt die Form einem ruhigen Raster. Fronten in dunkler Ausführung schließen an die offenen und verglasten Partien an, sodass der Kaminbereich nicht isoliert erscheint. Der Kamin mit schwarzem Rahmen liegt dabei nicht frei im Raum, sondern bleibt in die Möbelfläche eingebunden. Das gibt der gesamten Anlage eine klare Richtung und hält die Aufmerksamkeit auf der langen horizontalen Linie der Flamme.
Eine Öffnung, die den Blick führt
Besonders deutlich wird das an der Tunnelwirkung der Feuerstelle. Die Öffnung ist nicht nur von vorn lesbar, sondern als Durchsicht angelegt. Dadurch entsteht ein Blick über die Haardzone hinweg, der die beiden Raumseiten miteinander verknüpft. In dieser Perspektive ist der eingebauter Ethanol-Tunnelkamin mehr als ein dekoratives Detail; er markiert eine Schwelle im Möbel, ohne die Transparenz des Raumteilers aufzugeben.
Die Konstruktion lebt von der Wechselwirkung zwischen glatten Flächen und der bewegten Flamme. Wo das Metall streng begrenzt, setzt das Feuer einen weichen, unregelmäßigen Akzent. Diese Spannung trägt das Projekt. Sie zeigt sich besonders dann, wenn die schwarzen Rahmenprofile, die Glasflächen und die helle Wand im Hintergrund gleichzeitig im Bild stehen. Der Kamin bleibt dabei der dunkel gerahmte Mittelpunkt der Komposition.
Nischenlicht rund um die Kaminzone
Über und neben der Haardzone liegen Nischen mit eingebauten Spots. Die Nischenbeleuchtung am Kamin sorgt nicht für Showeffekte, sondern für klare Lesbarkeit der Konstruktion. Sie hebt Kanten, Rücksprünge und Einbauten hervor und lässt das Wandmöbel in Schichten erscheinen. Das Licht sitzt tief im Möbel und betont gerade dadurch die Geometrie der Anlage.
Im Zusammenspiel mit den Feuerzungen entstehen zwei Lichtarten: punktuelles, gerichtetes Licht aus den Nischen und die breitere, flackernde Linie der Flamme. Diese Doppelführung macht den Bereich lebendig, ohne die Ruhe der übrigen Flächen zu stören. Wer die Fronten betrachtet, erkennt, wie die Leuchten den Übergang zwischen den offenen Fächern, der Kaminöffnung und den geschlossenen Teilen des Möbels markieren.
Technik, die hinter der Oberfläche arbeitet
Für den Einbau wurde der technische Aufbau von Grund auf mitgedacht. Der automatische Brenner sitzt in einer langen Tunnelhaardimension, die auf die Möbelform abgestimmt ist. Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer eingesetzten Feuerbox und einer maßgefertigten Kaminlösung: Die Technik verschwindet nicht hinter der Gestaltung, sondern wird mit ihr zusammen geplant. So bleibt die Front ruhig, während die Funktion zuverlässig eingebunden ist.
Auch die Montage vor Ort folgt diesem Ansatz. Der Kamin wurde nicht als loses Element ergänzt, sondern in die vorhandene Struktur eingepasst. Das zeigt sich an den sauberen Anschlüssen, den präzisen Fugen und der Art, wie Glas, Metall und Möbelkorpus aneinanderstoßen. Der Blick liest zuerst die Oberfläche, doch die Qualität liegt in der Tiefe des Aufbaus. Dort entscheidet sich, ob eine solche Anlage ruhig wirkt oder nur dekorativ erscheint.
Steinoptik als Rahmen für das Feuer
Rund um die Öffnung setzt eine Steinoptik die Flamme ab. Die Oberfläche wirkt fester und schwerer als die glatten Möbelteile und gibt der Kaminzone einen klaren Abschluss. Zusammen mit den dunklen Fronten entsteht eine Zone, die das Licht des Feuers sammelt und zurück in den Raum trägt. Der Materialwechsel ist gut sichtbar: Glas oben, Metall in der Rahmung, darunter die steinartige Umfassung mit ihrer ruhigeren, dichteren Wirkung.
Gerade diese Kombination macht die maßgefertigte Kaminwand lesbar. Sie ordnet die einzelnen Materialien nicht als Dekor an, sondern als funktionale Schichten. Das Glas hält den Raum offen, das Metall zeichnet die Kante, die Steinoptik fasst die Flamme. Dazwischen liegt der eingebauter Ethanol-Tunnelkamin als schmaler, langer Kern. Die Gestaltung bleibt zurückhaltend, aber sie arbeitet mit klaren Kontrasten, die man im Vorübergehen sofort erkennt.
Ein Wandmöbel mit Sichtbeziehung
Der Raumteiler mit Tunnelkamin schafft eine Sichtbeziehung zwischen zwei Bereichen, ohne die Zonen vollständig zu trennen. Das Möbel steht damit zwischen Architektur und Einrichtung. Die Glasflächen lassen Licht durch, die dunklen Fronten geben dem Korpus Gewicht, und die Feuerlinie setzt einen lebendigen Mittelpunkt. Vor allem in der Perspektive durch die Scheibe wird deutlich, wie sorgfältig die Proportionen aufeinander abgestimmt sind.
Die Wirkung entsteht nicht aus Lautstärke, sondern aus Präzision. Rechteckige Felder, schwarze Rahmen, offene Nischen und die lange Feueröffnung bilden eine klare Abfolge. Dazwischen sorgt die Beleuchtung für Tiefe, während die Steinoptik den Kaminbereich erdet. So wird aus einem Einbau ein eigenständiges Möbel mit Feuerfunktion, und aus dem Raumteiler ein Element, das den Innenraum gliedert, statt ihn zu unterbrechen.
Wo der Blick hängen bleibt
Am Ende bleibt vor allem die Linie der Flamme im Gedächtnis. Sie liegt tief im Wandmöbel, hinter Glas und im Schatten der Metallprofile, und ist doch sofort präsent. Der Kamin verbindet die ruhige Ordnung des Raumteilers mit dem lebendigen Moment des Feuers. Genau darin liegt die Stärke dieser Lösung: Der eingebauter Ethanol-Tunnelkamin tritt nicht als Sonderform auf, sondern als präzise gesetzter Teil eines Möbelobjekts, das den Raum sichtbar strukturiert.
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