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Maßgefertigtes Poolhouse mit offener und geschlossener Lounge

Glas, Holzlamellen und eine flache Dachkante geben dem maßgefertigtes poolhouse mit lounge eine klare Kontur. Der Bau funktioniert als eigenständiger Aufenthaltsort am Wasser: mit einer abgeschlossenen Lounge, einer überdachten Sitzecke und einem Technikraum, der alles Nötige aus dem Blick nimmt. Die Räume sind nicht einfach aneinandergereiht. Jede Zone hat eine eigene Tiefe, eine eigene Abschirmung und eine eigene Öffnung zum Außenraum.

Die geschlossene Lounge misst 6 x 3,5 Meter und lässt sich mit einem Sunflex-Schiebesystem vollständig schließen. Dadurch verändert sich der Raum je nach Wetter und Tageszeit. An warmen Tagen bleibt die Glasfläche offen, an kühleren Tagen entsteht ein geschützter Innenraum mit Blick auf den Pool. Diese flexible Schicht zwischen drinnen und draußen prägt das gesamte maßgefertigtes poolhouse mit lounge und macht die Nutzung über einen längeren Zeitraum hinweg möglich.

Glasfassade mit Schiebesystem

Die Gläser bilden die längste ruhige Linie im Projekt. Hinter der transparenten Front liegt die Lounge, deren Proportionen eher an einen kompakten Salon als an ein klassisches Gartenhaus erinnern. Die Öffnung ist groß genug, um den Raum mit Licht zu füllen, bleibt aber durch die Schiebewände kontrollierbar. So verschiebt sich der Charakter der Zone mit einem Handgriff: offen, wenn der Blick in den Garten gefragt ist, geschlossen, wenn Wind und kühlere Luft den Aufenthalt bestimmen.

Unmittelbar daneben liegt die überdachte Sitzecke mit 5,5 x 3,5 Metern. Sie ist nicht als Durchgang gedacht, sondern als ruhiger Zwischenraum unter dem Dach. Die weißen Trespa-Flächen an der Wand zur Technik- und Bergezonen setzen eine harte, helle Kante gegen das dunklere Holz und die Glasflächen. Gerade dieser Materialwechsel hält die Komposition lesbar und trennt die Nutzung, ohne den Bau zu zerlegen.

Abgeschlossene Lounge mit Blick nach außen

Im Inneren bleibt die abgeschlossene Lounge dennoch präsent mit dem Außenraum verbunden. Die Glasfläche spannt sich über die Front, während die Schiebeelemente eine vollständige Schließung erlauben. Das ist mehr als ein optischer Effekt. Der Raum kann dadurch als geschützter Aufenthaltsort genutzt werden, ohne den Kontakt zum Pool zu verlieren. Für ein freistehendes Poolpavillon ist genau diese Abstufung zwischen Offenheit und Schutz entscheidend.

Lamellenwand als Sichtschutz

Auf der einen Seite bringt eine Loggialu-Privacy-Lamellenwand von Renson den nötigen Sichtschutz und bremst die direkte Sonne. Die senkrechten Lamellen halten den Blick nicht komplett auf, sondern filtern ihn. Das wirkt leichter als eine geschlossene Wand und lässt den Bau trotz Abschirmung offen erscheinen. Im Zusammenspiel mit den großen Glasflächen entsteht so ein Wechsel aus Durchsicht, Teiltransparenz und geschützter Rückseite.

Die hintere Wand ist mit vertikalen afrormosia-Latten verkleidet. Ihr Rhythmus ist deutlich ablesbar, besonders dort, wo Licht und Schatten zwischen den schmalen Fugen wandern. Das Holz nimmt der strengen Geometrie die Härte, ohne weich zu wirken. Zusammen mit der Lamellenwand und den geraden Glasachsen entsteht ein klar gegliedertes maßgefertigtes poolhouse mit lounge, das auf Material und Linie statt auf Dekor setzt.

Überdachte Sitzecke unter klarer Dachkante

Die überdachte Sitzecke folgt direkt auf die Lounge und erweitert das Haus in den Außenraum. Unter dem flachen Dach liegt der Sitzplatz geschützt, aber nicht abgekapselt. Ein offener Rand, die glatten Paneele und die sichtbare Tiefe der Konstruktion geben der Zone eine präzise Wirkung. Hier steht nicht ein einzelnes Möbelstück im Vordergrund, sondern die Art, wie sich die Überdachung über den Boden legt und den Aufenthalt fasst.

Der Technikraum misst 3,5 x 3,5 Meter und sitzt als eigener Bauabschnitt in der Gesamtfigur. Dass die Installationen und die praktische Nutzung hinter einer klaren Wand verschwinden, hält die Loungezonen frei von optischem Beiwerk. Genau diese Trennung ist im Alltag spürbar: was funktionieren muss, verschwindet; was gezeigt werden darf, bleibt sichtbar. Das macht das poolhouse mit technikraum nicht nur ordentlicher, sondern auch ruhiger im Auftreten.

Trespa, Aluminium und Holz in einer strengen Außenhülle

Auch die Dachkante ist sorgfältig gefasst. Die umlaufende Einfassung wurde mit verklebten Trespa-Platten bekleidet und mit einem scharf gezeichneten Aluminiumprofil abgeschlossen. Dadurch bleibt die Dachlinie dünn und klar, obwohl darunter mehrere Nutzungen liegen. Das Material übernimmt hier keine dekorative Rolle, sondern zeichnet den Abschluss und hält die Volumen sauber zusammen. Gerade an einem freistehenden Poolpavillon fällt diese Zurückhaltung sofort auf.

Die Kombination aus Trespa, Aluminium und afrormosia gibt dem Bau eine präzise Ordnung. Das Weiß der Platten, das dunklere Holz und die metallischen Linien unterscheiden die Zonen voneinander, ohne einen Bruch zu erzeugen. Im Gegenlicht werden die Konturen noch deutlicher: Glasfläche, Lamellen, Wand, Dachrand. Wer sich dem Haus von der Terrasse nähert, erkennt zuerst diese Schichtung und erst dann die einzelnen Funktionen.

Ein Baukörper, der den Poolbereich fasst

Mit seiner Fläche von 52,5 Quadratmetern bleibt das Poolhouse kompakt, wirkt im Verhältnis zum Poolbereich aber deutlich präsent. Die rechteckigen Volumen, die durchlaufende Überdachung und die unterschiedlichen Schichten aus Glas und Holz machen das Gebäude lesbar. Es gibt keine überflüssigen Übergänge. Stattdessen führt jede Zone in die nächste: von der offenen Terrasse in die überdachte Sitzecke, von dort in die geschlossene Lounge, daneben in die Technikzone. So entsteht ein freistehendes Poolpavillon, das den Außenraum ordnet, ohne ihn zu verstellen.

Auch aus der Distanz bleibt die Zeichnung des Baus klar. Die dunklen Lamellen setzen einen vertikalen Akzent, die Glasfelder reflektieren den Himmel und der helle Trespa-Rahmen zieht eine saubere Kante um das Dach. Am Beckenrand wirkt das Ensemble wie ein präzise gefügter Gegenpol zu Wasser und Pflasterung: geschlossen, wo Ruhe gefragt ist, offen, wo der Blick weiterlaufen soll.

Fotograf: Kwartz

Materialien und Angaben: Poolhouse / Tuinkamer, Trespa / HPL / Vollkern, afrormosia, freistehend, offene und geschlossene Lounge, 52,5 m², Bergung / Technikraum, Überdachung, Sunflex Glas-Schiebewände, Renson Loggialu Privacy Lamellenwand.

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