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Kochfeld mit integriertem Dunstabzug

Die schwarze Glasfläche liegt fast ohne Absatz im hellen Arbeitsblatt. Genau dort sitzt auch die Absaugung: als Teil des Kochfelds, nicht als zusätzliches Gerät darüber. Das macht die Linien ruhig und lässt die Arbeitsfläche geschlossen wirken. Wer eine klare Küchenplanung sucht, findet hier ein Induktionskochfeld mit integrierter Absaugung, das sich eng an den Tisch anlegt und den Blick auf das Wesentliche lenkt.

Eine flache Fläche statt eines Aufbaus

Das Kochfeld mit integriertem Dunstabzug ist bündig in das Arbeitsblatt eingelassen. Kein aufgesetzter Rand schiebt sich in die Fläche, keine separate Haube steht im Raum. In der offenen Küche bleibt damit über der Kochstelle der Blick frei. Die reduzierte Form passt zu einer Planung mit glatten Fronten und ruhigen Wandflächen, wie sie auf den Bildern zu sehen sind. Das schwarze Glas setzt sich nur über die Fläche selbst durch, nicht über ein Gerät, das sich vom Rest abhebt.

Auch die geringe Bautiefe spielt in diese Zurückhaltung hinein. Unter der Platte bleibt mehr Platz als bei einem Aufbau mit klassischer Haube, was die Zone unter dem Kochfeld nutzbar hält. Die aufgeräumte Wirkung entsteht also nicht nur an der Oberfläche, sondern auch im Bereich darunter. Gerade in einer Küche mit klaren Schränken und hellem Steinverbund-Arbeitsblatt lässt sich diese Art von Arbeitsplatten-Abzug unauffällig integrieren.

Die Abzugszone sitzt im Glas

Im Detail zeigt sich die Technik als lineares Lüftungsgitter im dunklen Kochfeld. Die Öffnung folgt einer klaren Richtung und bleibt flach in das Glas eingebettet. Anstelle eines dominanten Bauteils erscheint nur eine schmale Linie, die die Kochzone ordnet. Das wirkt besonders überzeugend in der Nahaufnahme, in der die reflektierende Oberfläche und der schwarze Einsatz nebeneinander stehen. So wird die Absaugung Teil der Form, nicht ein Zubehör darüber.

Die Bildansichten machen diesen Aufbau gut lesbar: Im Gesamtbild liegt die Kochzone exakt auf Höhe des Arbeitsblatts, im Ausschnitt wird das lineare Element sichtbar, das die Luft aufnimmt. Diese zurückhaltende Gestaltung unterstützt eine offene Küchenplanung, in der Geräte nicht vorn stehen sollen. Wer nach einem moderne Küche-Beispiel mit technischer Zurückhaltung sucht, sieht hier vor allem Fläche, Linie und eine präzise Einbindung in das Material.

Wenn Dampf direkt abgesaugt wird

Auf einer Aufnahme steigt Dampf sichtbar über der Kochzone auf und wird von der Abzugsöffnung erfasst. Das Bild braucht keine Erklärung: Der Weg der Luft ist im Moment des Kochens erkennbar. So bleibt die Zone über dem Topf frei, während sich Fettpartikel und Gerüche nicht so leicht im Raum verteilen. Die Wirkung ist sachlich, aber deutlich. Gerade in einer offenen Küche ist das hilfreich, weil Kochfeld und Essbereich nah beieinander liegen können.

Die Abfuhr des Dampfes erfolgt über flexible Lösungen, die in der Projektbeschreibung genannt werden. Das heißt vor allem: Die Planung muss sich nicht an eine starre Lösung klammern. Für den Einbau ist wichtig, dass die Kochstelle selbst ruhig bleibt und die Technik im Feld arbeitet. Die sichtbare Konsequenz ist ein Arbeitsbereich, in dem die Blickachse nicht von einer Haube unterbrochen wird, sondern über der Fläche frei bleibt.

Sensoren reagieren auf Topf und Pfanne

Im Inneren arbeitet das Kochfeld mit sensor gesteuerte Kochzonen. ZoneFlex erkennt Töpfe und Pfannen über Sensoren und Induktionsspulen, dann passt sich die Kochzone automatisch an Größe und Form an. Auf dem Bild ist davon nichts Aufdringliches zu sehen; die Technik zeigt sich erst beim Kochen selbst. Gerade diese Zurückhaltung macht den Reiz aus. Die Fläche bleibt ruhig, während das System auf unterschiedliche Kochgeschirre reagiert.

Für den Alltag bedeutet das eine Küche, die nicht um die Technik herum gebaut wirkt. Die Kochzonen folgen dem Kochgeschirr, statt umgekehrt. Auf der großen, glatten Oberfläche können unterschiedlich geformte Töpfe eingesetzt werden, ohne dass die Anordnung sichtbar kompliziert wird. In Verbindung mit dem bündig eingebauten Kochfeld entsteht so ein präziser Arbeitsbereich, der sich optisch kaum aufdrängt und funktional dennoch klar gegliedert bleibt.

Schwarzes Glas, helle Flächen, klare Kante

Die Materialkombination ist knapp gehalten: Glas oben, Steinverbund im Arbeitsblatt, ruhige helle Paneele an Wand und Fronten. Das schwarze Kochfeld zeichnet sich davon deutlich ab, ohne laut zu werden. In der Nahaufnahme reflektiert die Fläche Licht nur leicht, wodurch die lineare Abzugsöffnung noch präziser hervortritt. Diese Mischung aus glatter Oberfläche und scharfem Einschnitt lässt das Induktionskochfeld mit Dunstabzug wie ein festes Element der Arbeitsfläche erscheinen.

Weil das Feld bündig eingebaut ist, bleibt die Kante zwischen Kochzone und Arbeitsblatt fast unsichtbar. Das ist vor allem in einer offenen Küche mit großem Sichtfeld ein Vorteil. Die Fläche unterbricht nicht den Rhythmus der Schränke, sondern setzt ihn fort. Auch im Zusammenspiel mit einem Kochinsel-Layout lässt sich diese Anordnung gut vorstellen: eine flache Arbeitszone, ein ruhiges Glasfeld und darüber kein zusätzliches Bauteil, das den Blick nach oben zieht.

Die zusätzliche Stauraummöglichkeit unter der Platte gehört zu den praktischsten Folgen der niedrigen Bautiefe. Wo sonst ein Aufbau Platz beansprucht, bleibt die Unterschrankzone nutzbar. Das verändert nicht die Optik allein, sondern auch die Planung darunter. Gerade bei einer eingerichteten Küche mit klaren Fronten und ruhigen Linien zählt dieser Gewinn an Raum. Die Technik bleibt präsent, aber sie tritt in den Hintergrund, sobald man die Arbeitsfläche ansieht.

Am Ende steht kein Gerät, das sich selbst ausstellt, sondern eine Kochfläche, die in die Küche eingebunden ist. Die Linien bleiben flach, die Absaugung arbeitet direkt im Kochfeld, und die sensorgesteuerten Zonen ordnen sich dem Kochgeschirr unter. Auf den Bildern ist genau das sichtbar: ein ruhiger Aufbau, eine lineare Öffnung und Dampf, der dort verschwindet, wo er entsteht. Das Kochfeld mit integriertem Dunstabzug zeigt damit eine sehr direkte Art des Kochens am Arbeitsblatt.

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