Moderner Wellnessgarten mit Pool und Überdachung
Der Blick bleibt zuerst am Pool hängen. Das Wasser liegt ruhig in der Mitte des Gartens, gefasst von klaren Linien, niedrigen Rändern und einer Pflanzung, die den Bereich mit immergrünen Kugeln und größeren Bäumen einfängt. So entsteht ein moderner Wellnessgarten, der nicht überladen wirkt, sondern seine Wirkung aus wenigen, gut gesetzten Elementen zieht. Schatten, Sichtschutz und freie Blickachsen greifen direkt ineinander.
Der Pool als Mittelpunkt der Anlage
Rund um die Wasserfläche hält sich die Gestaltung bewusst zurück. Das Becken mit seinem blauen Wasser bildet die stärkste Farbe im Garten, während das umliegende Grün die Kontur schärft. Die großen Bäume und die immergrüne Sichtschutzpflanzung stehen nicht zufällig am Rand, sondern schirmen den Bereich ab und geben dem Pool Raum. Gerade in den Abendaufnahmen zeigt sich, wie sehr die klare Beckenform den gesamten Garten ordnet.
Die Kante des Pools bleibt sachlich und ruhig. Neben dem Rasen liegen harte Beläge und schmale Übergänge, die den Weg zum Wasser präzise führen. Dadurch wirkt der Garten nicht wie eine lose Folge einzelner Zonen, sondern wie eine Abfolge aus Fläche, Rand und Öffnung. Wer am Becken steht, blickt auf eine Anlage, in der sich Wasser, Gras und Pflanzung mit wenig Abstand begegnen. Genau diese Nähe macht den Pool mit Überdachung so präsent.
Die Überdachung als Aufenthaltsraum am Wasser
Die Überdachung liegt als eigener Außenraum neben dem Pool. Mit ihrer offenen Front und den sichtbaren Holzflächen schafft sie einen Ort zum Sitzen, ohne den Blick auf die Wasserzone zu verlieren. Der Raum wirkt nicht wie ein Zusatz, sondern wie ein fester Bestandteil der Gartenkomposition. Im Zusammenspiel mit dem Becken entsteht ein Garten mit Pool und Überdachung, der tagsüber Schutz bietet und abends den Garten nach innen zieht.
Ein Außenraum mit direktem Bezug zum Wasser
Die Tuinkamer öffnet sich zum Pool hin. Diese Blickbeziehung prägt die ganze Anlage, weil der Aufenthaltsbereich nicht seitlich abgekoppelt ist, sondern auf die Wasserfläche reagiert. Hölzerne Bekleidungen, helle Öffnungen und die gerade geführte Terrassenkante halten die Form ruhig. So bleibt der Raum lesbar: hier der geschützte Sitzplatz, dort die offene Wasserzone, dazwischen nur wenige Schritte.
Spiegelteich und Trittplatten am Eingang
Schon am Eingang ändert sich die Stimmung. Dort liegt eine Wasserfläche, die als Spiegelteich gelesen werden kann, mit dunklerer Oberfläche und einer niedrigen, klaren Einfassung. Darüber führen elegante Trittplatten, die den Weg nicht verbergen, sondern markieren. Der Übergang zwischen Entree, Wasser und Bepflanzung ist knapp gehalten, sodass der erste Eindruck aus Bewegung und Ruhe zugleich besteht.
Die Trittplatten im Rasen setzen sich im Gesamtbild fort und verbinden die einzelnen Gartenräume mit einer einfachen, nachvollziehbaren Linie. Auf den Bildern liegt die Route teils zwischen Beeten, teils durch offenes Grün, begleitet von rechteckigen Belagsfeldern und feinen Pflanzsäumen. Gerade diese schlichte Wegführung verhindert Unruhe. Der Garten wirkt dadurch größer, weil die Blickrichtung nicht ständig abbricht.
Immergrüne Pflanzung hält die Ränder ruhig
Die Pflanzung am Rand arbeitet mit Volumen statt mit bunten Effekten. Ilexbollen, größere Bäume und sauber gefasste Beete bilden eine immergrüne Sichtschutzpflanzung, die den Garten nach außen hin abschirmt. Gleichzeitig lässt sie zwischen den Stämmen und Kronen genug Luft, damit die Architektur der Überdachung sichtbar bleibt. Der Schatten der Bäume liegt auf den Flächen und nimmt der Anlage Härte, ohne sie weichzuzeichnen.
Auch die Materialwechsel bleiben zurückhaltend. Rasen trifft auf Kies, Pflanzbeet auf feste Kante, Holz auf Stein. In den Detailansichten erscheinen dazu große Pflanzgefäße von Atelier vierkant, deren Farbigkeit mit den übrigen Tönen des Gartens arbeitet. Sie setzen keine laute Note, sondern ordnen den Blick zwischen Becken, Beeten und Sitzbereich. So bleibt die Gestaltung im Maßstab eines Gartens, nicht eines Ausstellungsraums.
Abends zieht die Gartenbeleuchtung die Linien nach
Wenn es dunkel wird, übernimmt die Gartenbeleuchtung die Führung. Die Lampen sitzen niedrig und setzen Akzente an Beeten, Wegen und am Rand der Wasserflächen. Besonders am Pool und entlang der Route zum Gartenraum zeigt sich, wie stark Licht die Konturen nachzeichnet. Statt den Garten flächig auszuleuchten, hebt es einzelne Punkte hervor und lässt dazwischen Schatten stehen. Dadurch wirkt der Außenraum abends ruhiger als tagsüber.
Die Aufnahmen zeigen, wie sich Licht auf Wasser und Beläge legt. Am Pool entstehen Reflexe, an der Überdachung zeichnen sich helle Kanten ab, und entlang der Pflanzränder glimmen kleine Punkte. Das INLITE-System ist dabei nicht als technisches Detail sichtbar, sondern als zurückhaltende Steuerung der Atmosphäre. Es verbindet die Wasserzone, den Sitzplatz und die Wege zu einer abendlichen Abfolge, in der jeder Bereich seinen eigenen Ton behält.
Eine ruhige Folge aus Wasser, Holz und Grün
Bemerkenswert ist die Klarheit der Reihenfolge. Zuerst das Wasser, dann die Überdachung, danach die Pflanzung als Rahmen. Dazwischen liegen Rasenfelder, schmale Übergänge und die festen Linien der Beläge. Gerade weil der Garten nicht mit vielen Effekten arbeitet, treten die vorhandenen Elemente deutlicher hervor. Das gilt für den Spiegelteich am Eingang ebenso wie für die geschützte Zone am Pool. Beides gehört zusammen, ohne gleich auszusehen.
Die Bilder machen deutlich, wie gut sich die einzelnen Zonen aufeinander beziehen. Der Gartenraum öffnet sich zum Schwimmen, zur Ruhe und zum Blick auf Wasserflächen, bleibt dabei aber präzise gefasst. Für einen modernen Garten ist das eine selten nüchterne Haltung: keine überflüssigen Gesten, nur klare Ränder, gezielte Bepflanzung und Licht an den richtigen Stellen. So entsteht ein Ort, der tagsüber strukturiert und abends ruhig wirkt.
Gezielte Details statt lauter Effekte
Die Stärke des Entwurfs liegt in den kleinen Verschiebungen. Eine Stufe, ein Rand, ein Pflanzenblock, eine Leuchte am Weg: Mehr braucht es hier nicht, um den Raum zu ordnen. Der Garten bleibt offen genug für den Blick, aber geschlossen genug für Rückzug. Wer vom Eingang kommt, liest zuerst den Spiegelteich, dann die Trittplatten im Rasen und schließlich die Poolzone mit Überdachung. Diese klare Lesbarkeit trägt den gesamten Entwurf.
Auch im Nahblick bleibt die Anlage präzise. Beton, Holz, Stein und Grün stehen in einem direkten Verhältnis zueinander, ohne sich gegenseitig zu überdecken. Die Wasserflächen setzen die stärksten Spiegelungen, die Pflanzung fängt den Rand ab, und die Beleuchtung schreibt abends neue Linien in denselben Grundriss. Genau darin liegt der Charakter dieses modernen Wellnessgartens: wenige Elemente, sauber gesetzt, mit genug Ruhe, um den Außenraum lange lesbar zu halten.
Wichtige Blickachsen im Garten
Vom Entree führt der Weg über den Spiegelteich zur offenen Gartenmitte. Dort liegt der Pool als ruhigster, aber sichtbarster Punkt. Zur Seite hin sitzt die Überdachung mit ihrer offenen Front, und an den Rändern hält die immergrüne Pflanzung den Blick im Garten. Diese Abfolge funktioniert am Tag über Schatten und Grün, am Abend über Licht und Reflexe. So bleibt die Anlage in jeder Tageszeit nachvollziehbar und klar gegliedert.
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