Ethnisch-chic Studio-Interieur mit maßgefertigter Schrankwand und blauem Wandpaneel
Zwischen farbigen Stoffen, Metall und Holz steht eine maßgefertigte Schrankwand, die den Raum klar gliedert und zugleich als Arbeitskulisse dient. Das Studio sammelt Materialien nicht hinter verschlossenen Fronten, sondern zeigt sie in offenen Nischen, auf Regalböden und in sorgfältig geordneten Fächern. So entsteht ein Ort, an dem Entwürfe nicht nur besprochen, sondern direkt an Textilien, Mustern und Proben geprüft werden können.
Eine Schrankwand, die mehr als Stauraum liefert
Die Einbauwand folgt einer ruhigen, vertikalen Ordnung. Zwischen den Fronten liegen Nischen, schmale Ablagen und offene Felder, in denen Objekte griffbereit bleiben. Die Metallregale setzen einen kühlen Gegenpunkt zu den textilen Oberflächen und machen sichtbar, dass hier gearbeitet und sortiert wird. Im Bild wirkt die maßgefertigte Schrankwand nicht dekorativ im klassischen Sinn, sondern wie ein präzises Werkzeug für das Studio.
Besonders deutlich wird das an der Küche. Dort liegt die Schubladenaufteilung offen, mit Metall-Teilungen, die kleine Werkzeuge und Zubehör in klare Abschnitte bringen. Blaue Fronten rahmen das Innenleben, dazu kommen schlichte Griffe und eine Nische, die den Arbeitsbereich auflockert. Über der Zone sind sichtbare Balken und eingelassene Lichtpunkte zu sehen; sie geben dem Raum eine handwerkliche Decke, ohne die ruhige Linienführung der Schrankwand zu stören.
Küchendetails mit Metall und Blau
Die Küche zeigt, wie präzise das Studio mit Einbauten umgeht. Ein blaues Wandpaneel mit Vogel- und Pflanzenmotiven setzt hinter den Möbeln einen markanten Akzent. Davor stehen Einbauschränke mit Nischen und schmalen Ablagen, die das Bild nicht überladen, sondern strukturieren. Die Kombination aus Holz, Metall und Blau zieht sich durch mehrere Ansichten und verbindet den Arbeitsbereich mit der übrigen Einrichtung.
Auch im Detail bleibt die Ordnung lesbar. Eine geöffnete Lade zeigt Metall-Organizer mit klaren Fächern; daneben liegen blaue Fronten in enger Verbindung mit dem Innenleben. Diese Art von Aufbau passt zum Charakter des Raums: Materialien werden nicht verborgen, sondern so präsentiert, dass ihre Struktur sichtbar bleibt. Genau darin liegt der Reiz der maßgefertigten Schrankwand in diesem Ethnisch-chic Studio-Interieur.
Tageslicht am Arbeitstisch
Eine andere Seite des Studios öffnet sich über große Fenster mit Holzrahmen. Das Tageslicht fällt breit in den Raum und trifft auf Werktafeln, einen Boden mit Teppichmuster und eine sichtbare Balkenkonstruktion. Die Szene wirkt sachlich und lebendig zugleich, weil das Licht nicht inszeniert ist, sondern direkt auf die Arbeitsfläche fällt. Im Kontext des Studios ist das entscheidend: Muster, Stoffe und Zeichnungen lassen sich dort unter wechselnden Lichtverhältnissen prüfen.
Die Arbeitsecke ist nicht abgeschottet, sondern bleibt mit der übrigen Einrichtung verbunden. Holzrahmen, Deckenbalken und lange Lichtlinien sorgen für Rhythmus, während die Tischflächen offen im Raum stehen. So entsteht eine klare Verbindung zwischen Entwurf und Material. Das Studio mit großen Fenstern nutzt die Breite der Öffnungen nicht für Ausblick allein, sondern als gleichmäßige Arbeitsbeleuchtung, die Textilien und Oberflächen lesbar macht.
Stofflagerung als sichtbares Archiv
Ein wesentlicher Teil des Interieurs ist die Textilbibliothek Studio. Auf offenen Metallregalen liegen Rollen, Bündel und gestapelte Stoffe in verschiedenen Farben und Mustern. Nichts ist hinter einer geschlossenen Front versteckt. Die Lagerung bleibt sichtbar, fast wie ein Materialarchiv, in dem sich der Entwurfsprozess direkt ablesen lässt. Das passt zum gesamten Raumkonzept, in dem Proben und Stoffe nicht nur Stauraum brauchen, sondern auch Präsenz.
Die Metallkonstruktionen geben den Textilien Halt und eine klare Linie. Zwischen den vertikalen Streben entstehen offene Felder, in denen Stoffe, Kissen und Materialproben übereinander geschichtet sind. Die unterschiedlichen Texturen machen die Regale dichter, ohne unruhig zu wirken. Gerade diese Mischung aus Ordnung und Fülle prägt die Stofflagerung Metallregale und zeigt, wie eng Materialauswahl und Studioalltag hier verbunden sind.
Gerahmte Prints als Arbeitswand
An einer dunkleren Wand hängt eine Gruppe gerahmter Prints und Zeichnungen. Die Bilder stehen eng beieinander, wie eine private Galerie aus Entwurfsreferenzen und visuellen Notizen. Statt eine einzelne Arbeit zu inszenieren, sammelt die Wand verschiedene Formate und Linien. Dadurch bekommt der Raum eine ruhige Konzentration, die gut zu den Stoffen, Proben und Schränken passt. Die Galeriewand mit gerahmten Prints ergänzt die Materialinszenierung, ohne den Blick zu binden.
Die dunkle Wandfarbe hebt die Rahmen klar ab und lässt die Papierflächen stärker wirken. Im Zusammenspiel mit den restlichen Bereichen entsteht ein Studio, das zwischen Präsentation und Arbeit wechselt. Blaues Dekor, Metall und Textil treffen auf Zeichnungen und Musterblätter. So bleibt das Auge in Bewegung, von der Wand zur Lade, von der Schranknische zum Stoffregal.
Ein Studio, das Material sichtbar lässt
Der besondere Reiz dieses Raums liegt in der offenen Anordnung. Die maßgefertigte Schrankwand nimmt Material auf, ohne alles zu verbergen. Das blaue Wandpaneel bringt einen starken farbigen Gegentakt, während die Stoffbibliothek und die Arbeitszone den funktionalen Kern des Studios bilden. Holz, Metall und Textil greifen ineinander, aber jedes Element behält seinen eigenen Ausdruck. Genau dadurch wirkt der Raum nicht glatt, sondern lesbar.
Auch die kleineren Details tragen dazu bei. Schmale Fächer, offene Nischen, Metallgitter und gereihte Stoffe strukturieren die Flächen, ohne sie zu überzeichnen. Die Kombination aus Stauraum, Präsentation und Arbeitstisch passt zu einem Studio, das Entwürfe entwickelt und Material dafür unmittelbar bereithält. Wer hier durch die Bilder geht, sieht nicht nur Einrichtung, sondern die Arbeit am Entwurf selbst: Proben, Ordnung, Licht und eine Wand, die mit ihren Blautönen den Ton vorgibt.
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