Renovierung im Obergeschoss: helles Bad mit begehbarer Dusche und durchgehende Schrankwand
Die Renovierung im Obergeschoss setzt bei Licht und Linie an. Im Bad fällt der Blick zuerst auf die ruhigen Flächen: helle Wand- und Bodenoberflächen, ein großes Dachfenster und ein weißes Maßmöbel mit zwei Waschtischen. Nichts drängt sich vor. Die Räume wirken über die klare Anordnung von Dusche, Waschtisch und Einbauten geordnet, ohne streng zu werden.
Ein Bad, das vom Tageslicht lebt
Das Badezimmer nutzt das Tageslicht durch das Dachfenster als festen Bestandteil der Planung. Die Helligkeit trifft auf eine schlichte Wandgestaltung, in der das Fliesenbild in der Dusche und die glatten Flächen rund um den Waschtisch gut lesbar bleiben. Statt dekorativer Ablenkung bestimmen Fugen, Kanten und Öffnungen den Eindruck. Gerade dadurch kommt die renovierung im obergeschoss im Bad ruhig und präzise zur Geltung.
Die begehbare Dusche ist klar in die Fläche eingebunden. Die gefliesten Wände zeichnen den Duschbereich nach, während die moderne Duscharmatur mit kopfbrause-artigem Element eine direkte, sachliche Note setzt. Nebenan steht das Doppelwaschbecken in einem weißen Einbaumöbel. Die beiden Becken liegen auf einer breiten Platte, die den Bereich zusammenfasst und dem Raum eine klare Mitte gibt.
Begehbare Dusche und ruhige Wandflächen
Gerade in der Dusche zeigt sich, wie zurückhaltend die Renovierung im Obergeschoss angelegt ist. Die Wandflächen bleiben hell, die Gliederung der Fliesen wird sichtbar, und die Glasabtrennung nimmt sich optisch zurück. Dadurch bleibt der Raum offen. Auch der Übergang zum restlichen Bad ist leicht lesbar, weil keine schwere Trennung den Blick stoppt. Das passt zu einer zeitlosen renovierung, die auf sichtbare Ordnung statt auf Effekte setzt.
Das Doppelwaschbecken als ruhiger Mittelpunkt
Das weiße Maßmöbel unter dem Doppelwaschbecken wirkt bewusst zurückgenommen. Die Fronten verlaufen glatt, die Proportionen sind großzügig genug für zwei Nutzer, ohne den Raum zu überladen. Über dem Möbel liegt die Fläche ruhig und klar, daneben bleibt Platz für den Laufweg. Vor dem Fenster öffnet sich der Raum noch einmal nach außen, sodass der Waschplatz nicht abgeschottet wirkt. Tageslicht und Spiegelzone greifen hier direkt ineinander.
Auch die Materialwahl folgt dieser Zurückhaltung. Helle Töne dominieren, dazu kommt das sachliche Fliesenbild und eine kompakte, steinartig wirkende Oberfläche im Waschtischbereich. Das Ergebnis ist keine dekorative Szene, sondern ein Bad, das über Maß und Licht funktioniert. Die renovierung im obergeschoss setzt damit auf eine Gestaltung, die sich im Alltag nicht aufdrängt und gerade deshalb ruhig bleibt.
Maßgefertigte Einbauten entlang der schrägen Raumkanten
Außerhalb des Bades zeigt die Etage eine andere, ebenso präzise Seite. Eine durchlaufende Schrankwand zieht sich an der Raumkante entlang und nutzt die verfügbare Fläche bis in die Schräge. Die schmalen, vertikalen Paneele geben der Wand ein gleichmäßiges Raster. So wirkt die Einbaulösung nicht wie ein loses Möbel, sondern wie ein fester Teil des Grundrisses. Genau hier kommen maßgefertigte einbauschränke sichtbar zum Tragen.
Die Schrankwand begleitet den Raum ohne viel Abstand zur Architektur. An der Stelle, an der Dachschrägen und Wandflächen aufeinandertreffen, schafft sie Stauraum, ohne den Raum zu zerschneiden. Das Auge nimmt vor allem die Linie wahr, nicht einzelne Korpusse. Diese Zurückhaltung verbindet das Obergeschoss mit dem Bad: Beide Bereiche setzen auf klare Flächen und auf Einbauten, die sich in die Proportionen einfügen.
Durchgehende Schrankwand im Schlafzimmer
Im Schlafzimmer wird die durchgehende schrankwand schlafzimmer zum ruhigen Hintergrund des Raumes. Die Fronten ziehen sich breit über die Wand, während Bett und Textilien einen weicheren Gegenpol bilden. Das korallfarbene Bettzeug setzt einen warmen Akzent gegen die helleren Paneele und den Boden. Dadurch entsteht keine schwere Farbwirkung, sondern ein klarer Kontrast zwischen geschlossener Einbaumöbelwand und dem weicheren Schlafbereich.
Über dem Bett liegt die Beleuchtung als feine Spur im Raum. Spots und Aufbauelemente zeichnen das Deckendetail nach, ohne den Blick zu bündeln. Auch das unterstützt die renovierung im obergeschoss: Die Gestaltung bleibt bei wenigen, deutlich lesbaren Komponenten. Schrankwand, Bett, Licht und Boden sind getrennt wahrnehmbar, greifen aber in ihrer Ausrichtung ineinander. So entsteht eine Etage, die von der Wand bis zur Decke sauber organisiert wirkt.
Wenige Farben, klare Übergänge
Die Farbigkeit bleibt bewusst leise. Weiß, Creme und helles Beige prägen das Bad, dazu kommen Holz- und Naturtöne in den Einbauten sowie die textilen Farbakzente im Schlafzimmer. Das Grün außerhalb des Fensters bringt einen zusätzlichen, aber nie lauten Kontrast ins Bild. Weil die Flächen nicht gegeneinander arbeiten, kommen Details wie das Rahmenprofil des Fensters, die Kanten des Waschtischs und die Fugenstruktur der Dusche deutlicher hervor.
Genau darin liegt die Stärke dieser Renovierung im Obergeschoss: Nicht ein einzelnes Objekt dominiert, sondern die Abfolge aus Licht, Oberfläche und Einbau. Das Bad zeigt eine helle minimalistische badgestaltung mit begehbarer Dusche und Doppelwaschbecken, das Schlafzimmer die durchgehende Schrankwand als präzise Stauraumlösung. Zusammen erzählt die Etage von einer Planung, die vorhandene Raumkanten ernst nimmt und sie mit Maßarbeit sichtbar ordnet.
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