Design-Badkollektion mit runden Aufsatzwaschschalen und freistehender Badewanne
Eine runde Aufsatzwaschschale auf einem schmal gerahmten Möbel, daneben eine freistehende Badewanne mit weicher Kante: Genau dort zeigt sich die Design-Badkollektion in ihrer klarsten Form. Die Sammlung setzt auf ruhige Geometrien, aber ohne Strenge. Die Formen bleiben weich, die Übergänge knapp, das Materialbild präzise. Holz, Glas und keramische Flächen treffen aufeinander, während große Fenster das Tageslicht tief in den Raum ziehen.
Runde Sanitärobjekte als Ausgangspunkt
Die runden Formen prägen die Kollektion sofort. Bei Waschschale und Badewanne läuft die Kontur in einen feinen Rand aus, der das Volumen leicht wirken lässt. Dieser Bezug auf japanische Rituale und handgefertigte Keramikschalen ist im Bild der Objekte erkennbar, nicht als Dekor, sondern als Formprinzip. Die Waschschalen aus DuraCeram® zeigen besonders dünne Kanten, während die Badewannen aus DuraSolid® als nahtlose Körper gelesen werden. So entsteht ein klarer Gegensatz zwischen filigraner Linie und geschlossenem Volumen.
Die runde Aufsatzwaschschale erscheint in zwei Varianten: als beinahe quadratische Schale und als abgerundetes Rechteck. Auf dem Möbel setzt sie einen ruhigen Schwerpunkt, ohne den Waschtisch zu überladen. Im Bild wirkt die Schale wie ein präziser Punkt im Raum, besonders wenn sie mit einer schlanken Armatur und einem runden Spiegel kombiniert wird. Genau diese Reduktion hält das Bad offen und lesbar, auch wenn mehrere Elemente nebeneinander angeordnet sind.
Die Kante bleibt dünn, die Wirkung deutlich
Gerade die dünne Wandung der Waschschalen macht den Unterschied. Sie lässt das keramische Objekt leichter erscheinen und bringt die Form näher an das, was man von einer handwerklich aufgebauten Schale erwartet. Die matte Oberfläche der Wanne verstärkt diesen Eindruck noch. Sie nimmt Licht anders auf als die Keramik und wirkt dadurch ruhiger, fast zurückhaltend. Nichts daran drängt sich vor. Stattdessen verschiebt sich der Blick auf die Linienführung und auf die Rundung am oberen Abschluss.
Ein modulares Badmöbel mit klarer Kante
Dem organischen Sanitär steht ein modulares Badmöbel mit geraden Linien gegenüber. Das feine Rahmenprofil misst nur rund sechs Millimeter und zeichnet einen schmalen Schattenfugen-Effekt. Dadurch hebt sich der Korpus leicht vom Boden und von der Wand ab. Je nach Aufbau bleibt das Möbel offen oder schließt mit Schubladen. Push-open und selbstschließende Technik sind Teil der Konstruktion, ohne dass die Fronten laut wirken. Die Möbel ordnen Handtücher, Pflegeartikel und Zubehör, ohne den Raum zu verdichten.
Auch die Materialwahl folgt dieser Zurückhaltung. Holz bringt ein sichtbares Gegenstück zur glatten Sanitärfläche, Strukturglas setzt einen anderen Ton, weil es Licht bricht, statt es nur zu reflektieren. In der Bildserie tauchen dunkle und helle Möbelkombinationen auf, dazu Fronten in weißem Supermatt, Taupe oder Graphit. Das ändert nicht die Grundidee, aber die Anmutung im Raum: mal klar und ruhig, mal etwas dichter und sachlicher. Die Möbel bleiben immer Teil der Architektur des Badezimmers, nicht bloß Ablage.
Offen oder geschlossen: ein System mit mehreren Ebenen
Die modulare Struktur zeigt sich besonders dort, wo offene Fächer neben geschlossenen Elementen stehen. Ein Fach nimmt den Blick auf, eine Schublade zieht ihn wieder zurück. Genau dieses Wechselspiel gibt dem Bad Rhythmus. Es gibt Platz für die Dinge des Alltags, aber auch für ruhige Flächen, auf denen Waschschale und Spiegel wirken können. Die feine Konstruktion lässt die Möbel leicht erscheinen, obwohl sie spürbar Stauraum aufnehmen.
Holzakzente und Glas als sichtbarer Kontrast
Im Zusammenspiel mit dem weißen Sanitär fallen die Bad mit Holzakzenten sofort auf. Die Holzflächen liegen nicht dekorativ über allem, sondern markieren Kanten, Seiten oder Fronten. Dadurch entstehen weiche Übergänge zwischen Möbel und Wand. Strukturglas übernimmt eine andere Aufgabe: Es nimmt Licht auf und gibt dem Möbel eine ruhigere Tiefe. In mehreren Aufnahmen steht dunkles Holz neben hellen Flächen, was den Blick auf die einzelnen Bauteile schärft, statt sie zu verschmelzen.
Die Rückwände und Wandzonen bleiben dabei bewusst zurückhaltend. Große Fensterflächen holen Tageslicht in den Raum, und genau dieses Licht beschreibt die Oberflächen neu: Keramik wirkt heller, Holz matter, Glas etwas dichter. Der Raum braucht dafür keine dekorative Überladung. Die Materialien reichen aus, weil sie in Form, Farbe und Oberfläche deutlich genug sind. So entsteht ein Bad, das sich über seine Bauteile erzählt. Man sieht, wie das Möbel die Schale trägt, wie die Wanne im Raum steht und wie die Flächen dazwischen Luft lassen.
Der Spiegel folgt der Form der Waschschale
Der runder Badspiegel nimmt die Rundung der Waschschale auf, ohne sie zu kopieren. Eine umlaufende LED-Linie fasst die Kontur ein und macht den Spiegel im Raum lesbar, besonders in der Abendansicht oder vor heller Wand. Der Sensor sitzt unten am Spiegel und steuert das Licht unauffällig. In den Bildern wirkt der Spiegel wie eine zweite Linie über dem Waschtisch, nicht als separates Objekt, sondern als Fortsetzung der kreisenden Form.
Gerade in den Szenen mit zwei Waschplätzen wird diese Idee deutlich. Zwei runde Spiegel stehen über den Schalen, fast wie eine wiederholte Geste. Das bringt Ruhe in die Doppelanordnung, die sonst schnell technisch wirken kann. Hier bleibt die Fläche offen, und die Spiegel geben dem Waschtisch eine klare Mitte. Zusammen mit der Armatur und dem Möbelrahmen entsteht ein präzises Bild, das auf engem Raum erstaunlich ruhig bleibt.
Die freistehende Badewanne als ruhiger Abschluss
Die freistehende Badewanne greift die Formensprache der Waschschale auf, aber in größerem Maßstab. Besonders die quadratische Version mit 1250 x 1250 mm erinnert an ein japanisches Onsen-Bad. Die Wanne wirkt wie ein eigener Körper im Raum, mit einer Tiefe, die das Eintauchen in den Vordergrund stellt. In den Bildern steht sie vor einer Wandnische oder nahe am Fenster, sodass Tageslicht und Blick nach außen den ruhigen Eindruck verstärken. Die kompakteren Varianten von 1600 x 850 mm und 1800 x 900 mm erweitern die Auswahl, ohne die Form zu verändern.
Ein optionales Luftwhirlsystem ergänzt die Wanne um eine technische Ebene, die nicht sichtbar dominiert. Wichtiger bleibt die matte Oberfläche von DuraSolid® und das warme Gefühl, das in der Projektbeschreibung erwähnt wird. Im Raum erscheint die Wanne dadurch weniger wie ein Objekt für sich, sondern eher wie ein stiller Mittelpunkt. Die Nähe zu Holzpaneelen, Steinoptik und großem Glas lässt sie klar auftreten. Nichts lenkt von der Form ab.
Die Design-Badkollektion lebt von dieser Folge aus Form, Material und Maß. Erst die runde Schale, dann das modulare Möbel, dann der Spiegel und die Wanne als Gegenüber. Alles bleibt in einer präzisen Ordnung, die nicht nach Inszenierung sucht. Stattdessen liest man den Raum über seine sichtbaren Bauteile: dünne Kanten, matte Flächen, offene Fächer, Holzfronten und einen Schatten zwischen Wand und Möbel. Genau das macht die Kollektion so anschlussfähig für verschiedene Badtypen.
Dass die Elemente in den Produktionsstätten in Hornberg handwerklich veredelt werden, erklärt die Sorgfalt der Details, aber im Raum spricht vor allem die Konstruktion. 8 mm starke Rückwände, wasserabweisend versiegelte Oberflächen und die stabile Verbindung der Möbelteile geben den Objekten eine ruhige Präsenz. Sichtbar bleibt dennoch das Leichte: das feine Profil, die klare Rundung und die präzise geführte Linie von Waschschale, Spiegel und Wanne. Die Kollektion zeigt damit, wie wenig ein Bad braucht, wenn jedes Teil genau gesetzt ist.
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