Domotik-Showroom mit Naturstein-Wand und LED-Lichtinstallationen
Beim Eintritt setzt die Domotik-Showroom-Inszenierung sofort ein: eine hohe, offene Raumfigur, davor eine etwa sechs Meter hohe Naturstein-Wand. Auf ihr liegt eine Wasserfallprojektion, die mit der LED-Lichtinstallation das Material, die Fläche und den Raum neu lesbar macht. Das Wasser wirkt nicht wie Dekor, sondern wie ein Ereignis auf Stein. Schon in den ersten Schritten wechseln Blick, Geräusch und Oberfläche. Die Wand bleibt dabei körperlich präsent, mit einer Struktur, die eher geformt als glatt wirkt.
Domotik-Showroom als räumlicher Ausgangspunkt
Die Naturstein-Wand Lichtszene lebt von Gegensätzen: harte Kante, bewegtes Bild, ruhige Fläche, fließendes Motiv. Das Licht greift in das Relief ein und zeichnet die unregelmäßige Oberfläche nach. Dadurch entsteht keine rein technische Kulisse, sondern ein Raum, der über Material und Projektion erzählt. Beim Gehen entlang der Wand verändert sich der Eindruck Schritt für Schritt. Das Wasser scheint näher zu kommen, das Licht reagiert, und die offene Halle verdichtet sich um diesen einen vertikalen Schwerpunkt.
Auch der Ton ist Teil der Führung durch den Raum. Ein leises Regenwald-Geräusch legt sich über die Fläche, von mehreren Seiten wahrnehmbar. Dazu kommt ein eigens entwickelter Duft, der nicht ausgestellt wird, sondern den Gang durch die Zone begleitet. Gerade diese Kombination aus Stein, Klang und Oberfläche macht die Szene lesbar. Die Naturstein-Wand Lichtszene ist damit nicht nur eine visuelle Markierung, sondern der erste Abschnitt einer Tour, die den Körper bewusst mitnimmt.
Von Dunkelheit zu Entdeckung im Showroom
Im Anschluss kippt die Stimmung. Der Showroom beginnt dunkel, fast still, und wird erst nach und nach sichtbar. Eine Lichtlinie zieht sich durch den Raum und öffnet die Architektur in kleinen Schritten. Nichts wird auf einmal gezeigt. Die Bewegung des Lichts führt weiter, als würde der Raum seine Konturen erst beim Durchgehen preisgeben. Dazu läuft Musik, warm im Ton und ohne sichtbare Quelle. Die Atmosphäre bleibt zurückgenommen, bis ein Möbel geöffnet wird und auf dem Bildschirm ein Livekonzert erscheint.
Wenn der Raum zur Produktgalerie wird
Nach dieser ersten Szene verändert sich der Showroom erneut. Er wird zur Produktgalerie, in der Materialien, Texturen und Farben nicht nur betrachtet, sondern direkt angesprochen werden. Flächen liegen offen, Oberflächen treten näher an den Besucher heran. Der Wechsel von Licht und Dunkelheit schärft dabei den Blick für Details: eine matte Kante, ein glatter Übergang, eine sichtbare Maserung. Auch hier bleibt die Domotik-Showroom-Logik spürbar, denn die Inszenierung macht den Raum selbst zum Träger der Präsentation.
Wichtig ist die Nähe zur Hand. Die Textebene der Ausstellung entsteht nicht durch Beschriftungen, sondern durch Berührung und Blick. Die Materialien laden dazu ein, die Oberfläche zu lesen, statt nur ein fertiges Bild zu konsumieren. Genau darin liegt der Reiz dieser Zone: Sie zeigt, wie eine Produktgalerie mit Licht, Klang und Geruch mehr wird als eine Reihung von Objekten. Sie führt den Besucher in eine Abfolge, in der Wahrnehmung zuerst kommt und Information erst danach.
Der Besprechungsraum als ruhige technische Ebene
Im Boardroom verschwindet die Technik fast vollständig in der Einrichtung. Eine spiegelnde Fläche verwandelt sich auf subtile Weise in einen TV-Bildschirm, gegenüber sitzt ein Glas-Projektionsscreen an der Wand. Beide Elemente sind sichtbar, aber nicht aufdringlich. Sie gehören zur Raumhaut und unterbrechen die ruhige Geometrie nur dort, wo es nötig ist. Ein Schiebepaneel verbirgt die Kamera, bis sie gebraucht wird. Der Videomeeting Besprechungsraum arbeitet damit mit klaren Linien und kurzen Wegen.
Mit einem Tastendruck startet die Videomeeting-Funktion, und wenn eine Präsentation gefragt ist, erscheint das Bild auf der Spiegel-TV Integration an der anderen Seite. Die Bedienelemente treten dabei nicht in den Vordergrund; sie bleiben Teil der Wand, des Paneels und der sichtbaren Ordnung. Gerade in diesem Raum zeigt die Domotik-Showroom-Idee ihre sachlichste Form. Nicht die Technik selbst steht im Raum, sondern die Art, wie sie in die Oberfläche eingebaut ist und dort ihren Platz findet.
Glas-Projektionsscreen und Spiegel-TV im selben Blickfeld
Die Gegenüberstellung von Spiegel-TV und Glas-Projektionsscreen gibt dem Besprechungsraum eine klare Lesbarkeit. Links und rechts, Wand und Gegenwand, Reflexion und Bild: Die Achse ist schnell verstanden. Das Ergebnis wirkt nicht inszeniert um der Wirkung willen, sondern auf kurze Nutzung hin gedacht. In der Fotografie zeigt sich das in den glatten Flächen, den kontrollierten Lichtreflexen und der ruhigen Möblierung. Die Technik begleitet den Raum, ohne ihn zu überladen. Genau dadurch bleibt er offen für Gespräch, Präsentation und Bildschirmarbeit.
Die Cinema-Zone als letzter Raum der Tour
Der Rundgang endet in der Cinema-Zone. Äußerlich erinnert sie an ein Wohnzimmer, mit warmem Licht und einer Einrichtung, die näher an Aufenthaltsqualität als an Technikdisplay liegt. Sobald der Film beginnt, verschiebt sich der Eindruck vollständig. Das Cinema immersiv Audio umschließt den Raum, das Bild übernimmt die Blickführung, und die Grenzen zwischen Sitzen, Schauen und Hören werden enger. Die Zone ist nicht groß inszeniert, sondern konzentriert. Gerade das macht ihre Wirkung aus: ein Raum, der sich auf wenige Elemente verlässt und dadurch umso direkter wirkt.
Die letzten Bilder der Tour bleiben deshalb ruhig. Keine überladene Ausstattung, keine sichtbare Showtechnik, sondern eine klare Konzentration auf Ton, Bild und Sitzbereich. Die Domotik-Showroom-Erzählung schließt hier mit einem Raum, der nicht erklärt werden muss. Er zeigt, wie sich eine Wohnsituation in eine Medienumgebung verschieben lässt, ohne die Raumfigur zu verlieren. Das Licht bleibt gedämpft, die Wände treten zurück, und das Bild übernimmt die Führung.
Was nach dem Rundgang bleibt
Nach dem Verlassen des Showrooms bleibt vor allem die Abfolge im Gedächtnis: Stein, Licht, Klang, Duft, dann wieder Dunkelheit, dann Präsentation, dann Bildraum. Die Räume sind klar voneinander getrennt, aber über Sichtachsen und Übergänge verbunden. Nichts springt zu schnell, vieles entfaltet sich in Stufen. Genau darin liegt die Spannung dieser Referenz. Die LED-Lichtinstallation, die Naturstein-Wand Lichtszene und der Besprechungsraum mit Spiegel-TV Integration bilden zusammen keine technische Liste, sondern eine räumliche Choreografie.
Auch hinter den Kulissen ist das Konzept auf kontrollierten Einsatz ausgelegt. Geräte laufen nur dann, wenn sie gebraucht werden; Energie wird so gesteuert, dass die starke Wirkung nicht dauerhaft sichtbar sein muss. Das passt zu einer Ausstellung, die mit wenigen klaren Eingriffen arbeitet. So endet der Rundgang nicht mit einem Effekt, sondern mit einer präzisen Erinnerung an Licht, Fläche und Ton. Genau dort setzt dieser Domotik-Showroom an: bei der Wahrnehmung im Raum, nicht bei der Demonstration von Technik um ihrer selbst willen.
Verwendete Lieferanten und Partner wurden im Projekt genannt als Savema / Stonetrack, Wisdom Audio, Trinnov, Sonance, Crestron und Basalte. Für das Maßwerk und die kurzfristig nötige Ersatz-Ausführung wurde Smetsers Interieur- en Timmerwerken eingebunden. Fotografie: Werner Ero.
Galeriehinweise für die einzelnen Raumszenen
Die Bildabfolge zeigt die verschiedenen Ebenen des Projekts besonders deutlich: die große Naturstein-Wand mit projiziertem Wasserfall, die dunkle Showroom-Zone mit indirekten LED-Lichtlinien, die Lounge mit Bildschirm und farbigen Lichtakzenten sowie den Boardroom mit Schreibtisch, Deckenleuchten und blau verknüpften Bildschirmflächen. In der Cinema-Zone verschiebt sich die Stimmung wieder zurück in eine wohnliche Sitzsituation. So entsteht eine klare Lesbarkeit zwischen Präsentation, Aufenthalt und Mediennutzung. Domotik-Showroom bleibt mit Grundriss, Materialität und Nutzung verbunden.
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