Freistehende Badewanne mit organischen Formen
Die runde Silhouette der freistehenden Badewanne prägt den ersten Eindruck. Die matt weiße Badewanne steht ruhig im Raum, während eine chromierte Armatur im Hintergrund den Blick auf die klaren Linien lenkt. Die Form wirkt weich, ohne beliebig zu werden. Genau darin liegt der Reiz dieser Badkollektion: natürliche Materialien, organische Formen und eine präzise zurückhaltende Gestaltung, die auch in kleineren Bädern genügend Spielraum lässt.
Eine freistehende Badewanne, die mit wenig Fläche auskommt
Die platzsparende Badewanne misst 165 x 78 cm und rückt damit eine seltene Kombination in den Mittelpunkt: kompakte Proportionen und die Präsenz eines frei stehenden Beckens. Die matte Oberfläche nimmt das Licht sanft auf, statt es zu spiegeln. An der Rückseite sitzt ein organisch geformtes Kopf- und Rückenkissen, das sich nicht als Zusatz aufdrängt, sondern die Wanne sichtbar verlängert. So entsteht ein ruhiger Körper mit klarer Kontur, der sich auch in begrenzten Grundrissen überzeugend einsetzen lässt.
Matte Oberfläche, weiche Kante
Im Detail zeigt sich die Wanne als präzise modellierte Form. Die weiche Haptik des Materials wird in der Oberfläche sichtbar, die matt bleibt und dennoch dicht wirkt. Von der Seite gelesen, zeichnet der Rand eine geschlossene Linie, die den Raum nicht unterbricht. Gerade in Kombination mit Fliesen und Metall kommt diese Zurückhaltung zur Geltung. Die Badewanne behauptet sich nicht über Lautstärke, sondern über ihre ruhige Geometrie und die klare Beziehung zwischen Volumen und Fläche.
Der Waschplatz setzt auf klare Proportionen
Gegenüber der Wanne steht ein 70 cm breiter Keramik-Waschtisch mit weißem Hochglanzmöbel und einem Bodenrahmen aus Chrom. Der runde Beckenbereich wird von Ablagen links und rechts gefasst, die als leicht zu reinigende Ablage funktionieren. Das ist kein dekorativer Zusatz, sondern eine präzise Antwort auf den Alltag im Bad. Die Fläche bleibt offen genug, um Licht und Gegenstände aufzunehmen, und geschlossen genug, um den Waschplatz ruhig wirken zu lassen. Das Zusammenspiel aus Keramik, Chrom und glänzendem Weiß verschiebt den Fokus auf die Form selbst.
LED-Spiegel rahmen den Waschbereich
Über dem Waschtisch sitzen reduzierte LED-Spiegel mit umlaufender Beleuchtung. Sie fassen den Waschplatz wie eine helle Kontur und betonen die Kreisform des Beckens darunter. Die Lichtkante ist gleichmäßig und technisch zurückgenommen; sie ergänzt die Oberfläche, statt sie zu überlagern. Zusammen mit der chromierten Armatur entsteht ein Bild aus klaren Reflexen, glatten Flächen und wenigen präzisen Linien. Gerade in kleineren Bädern wirkt dieser Aufbau geordnet, ohne starr zu erscheinen.
Materialien, die den Raum ruhig halten
Die Kollektion arbeitet mit einer kleinen, klar lesbaren Materialpalette. Keramik, Hochglanzweiß, Chrom und die matte Wannenoberfläche bestimmen den Eindruck. Dadurch bleibt der Raum ruhig, selbst wenn mehrere Elemente auf engem Grund angeordnet sind. Die Form der Möbel und die Rundung der Badewanne greifen dabei ineinander, ohne sich zu wiederholen. Natürliche Materialien zeigen sich hier nicht als rustikale Geste, sondern als präzise Auswahl von Oberflächen, die Wasser, Licht und Berührung nachvollziehbar machen.
Auch die Ablagen sind Teil dieser Ordnung. Sie liegen direkt am Waschbecken und nehmen kleine Alltagsgegenstände auf, ohne den Blick zu verstellen. Das spielt besonders dort eine Rolle, wo jede Fläche zählt. Der reduzierte Aufbau lässt dem Bad Luft, obwohl es mit Badewanne, Waschtisch und Spiegel klar ausgestattet ist. Diese Zurückhaltung ist sichtbar konstruiert und nicht bloß eine Frage des Stils. Sie ergibt sich aus der Art, wie Becken, Rahmen, Spiegel und Wanne zueinander angeordnet sind.
Ergänzungen für ein durchgehendes Badkonzept
Die Serie lässt sich mit passenden Accessoires sowie ausgewählten WCs und Bidets aus anderen Reihen kombinieren. Wer eine Wasserreinigungstoilette ergänzt, bekommt eine Lösung, in der Toilette und Bidet zusammengeführt werden. Dieser funktionale Gedanke bleibt im Ton der Kollektion, weil er auf eine ähnliche Reduktion setzt: wenige sichtbare Elemente, klare Flächen und eine präzise Lesbarkeit der Ausstattung. So entsteht kein überladenes Bild, sondern ein Bad mit klarer Zuordnung der Funktionen.
Die Anschlüsse zwischen den einzelnen Bereichen bleiben visuell ruhig. Neben der Badewanne dominiert keine schwere Technik, und am Waschplatz wird nichts unnötig ausgestellt. Die chromierte Armatur, der Keramik-Waschtisch und der LED-Spiegel bilden einen konzentrierten Mittelpunkt. Dahinter ordnet sich die platzsparende Badewanne mit ihrer matt weißen Oberfläche ein. Gerade diese Balance aus Eigenständigkeit und Zurückhaltung macht die Kollektion überzeugend: Jedes Element ist erkennbar, aber keines verlangt mehr Raum, als es braucht.
Eine Kollektion für kleine Grundrisse mit klaren Linien
Die Stärke dieser Badkollektion liegt nicht in einem Übermaß an Details, sondern in der Art, wie sie den Raum lesbar macht. Die runde Form der freistehenden Badewanne bringt eine weiche Bewegung ins Bild, der Keramik-Waschtisch setzt eine klare horizontale Linie, und die umlaufenden LED-Spiegel fassen den Waschbereich präzise ein. Für kleinere Bäder ist das besonders relevant, weil die einzelnen Elemente kompakt bleiben und dennoch deutlich wirken. Das Ergebnis ist ein Bad, das mit wenigen, gut gesetzten Bausteinen auskommt.
Im Zusammenspiel mit den passenden Ergänzungen bleibt der Eindruck geschlossen, ohne sich in einer einheitlichen Geste zu verlieren. Die freistehende Badewanne, der 70 cm Waschtisch und der Spiegel mit Rundum-LED tragen jeweils einen eigenen Teil zur Raumwirkung bei. Gleichzeitig sorgt die reduzierte Formensprache dafür, dass kein Element den anderen die Aufmerksamkeit nimmt. Wer die Kollektion betrachtet, sieht vor allem eins: wie organische Formen und funktionale Planung in einem kompakten Bad präzise nebeneinander bestehen können.
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