L-förmiges Gartenhaus mit Reetdach und Wellness mit Innenpool und Sauna
Das L-förmiges Gartenhaus mit Reetdach öffnet sich mit einer klaren Geste: schwarzes Metall, helle Holzflächen und die breite Linie des Dachs. Die L-Form ordnet die Räume sofort lesbar an. Zur einen Seite liegt der Wohn- und Essbereich, dahinter beginnt der ruhige Teil mit Pool und Sauna. Das Reet zieht die Dachkante weich nach unten, während die großen Öffnungen den Übergang nach draußen deutlich machen.
L-förmiges Gartenhaus mit Reetdach als architektonischer Ausgangspunkt
Im vorderen Bereich liegt die Gartenhaus Lounge mit Kaminofen. Die schwarzen Aluminium-Falttüren lassen sich weit aufschieben oder schließen den Raum bei Bedarf wieder ab. Dadurch bleibt die Zone flexibel, ohne ihren Bezug zum Außenraum zu verlieren. Im Inneren stehen ein Kaminofen, ein zurückhaltendes Eichen-Küchenblock und ein großer Tisch. Die Holzoberflächen nehmen die Länge des Raums auf, während der dunkle Ofen einen festen Punkt setzt.
Die sichtbaren Holzbalken an der Decke geben dem Raum ein offenes Profil. Über ihnen liegen weiße Wandflächen und ein Boden in heller, robuster Optik. Das Zusammenspiel ist nicht dekorativ überladen, sondern klar lesbar: hier sitzen, dort vorbereiten, weiter hinten passieren die Wege in den Wellnessbereich. Die Falttüren rahmen den Blick auf die Terrasse und holen Tageslicht tief in den Innenraum.
Eichenholz, Metall und ein Tisch als Mittelpunkt
Der Essplatz steht nicht isoliert, sondern direkt im Ablauf des Raums. Der Tisch ist großzügig bemessen und liegt nah an der Küche, sodass der Übergang zwischen Kochen und Sitzen kurz bleibt. Das Außenküche mit Holzblock-Motiv zeigt sich hier als kompakte Lösung: Holzfronten, dunkle Arbeitsfläche und eine schwarze Armatur bilden ein ruhiges Detailbild. Nichts ist auf Wirkung getrimmt, aber die Materialen sprechen deutlich miteinander.
Auch im Detail bleibt die Linie des Hauses erkennbar. Eiche, Glas und schwarzes Aluminium wiederholen sich in verschiedenen Maßen, ohne gleichförmig zu werden. Die Konstruktion wirkt schwer genug für den offenen Grundriss und leicht genug, um die Räume nicht zu schließen. Genau darin liegt die Stärke des Anbau mit Reetdach: Er bündelt unterschiedliche Nutzungen unter einer Dachform, die von außen geschlossen und von innen großzügig erscheint.
Der ruhige Bereich beginnt hinter dem Wohnraum
Hinter dem Aufenthaltsraum wechselt die Atmosphäre. Das Wellness mit Innenpool liegt als eigener Abschnitt im Gebäude und ist klar vom Lounge-Bereich getrennt. Ein Fenster im Reetdach bringt zusätzlich Licht in die Zone mit Bad und Sauna. Das Tageslicht fällt nicht hart ein, sondern legt sich weich auf die hellen Flächen und den Poolrand. Dadurch bekommt der Raum eine stille, fast zurückgenommene Wirkung.
Im Wellnessbereich stehen drei Elemente nebeneinander: der Innenpool, die Sauna und das WC. Diese Reihenfolge ist funktional, aber auch räumlich nachvollziehbar. Der Pool nimmt den größten Teil der Aufmerksamkeit ein, während die Sauna als geschlossener Holzraum daneben sitzt. Die Öffnungen und Glasflächen lassen genug Sichtkontakt zu, um die Zone nicht abzuschnüren. So entsteht ein Sauna und Innenpool-Bereich, der als eigener Schwerpunkt lesbar bleibt. So wird die L-förmiges Gartenhaus mit Reetdach Teil der architektonischen Wirkung.
Licht auf Wasser, Holz und einen runden Spiegel
Die Bildaufnahmen zeigen den Wellnessraum mit einem runden, beleuchteten Spiegel über einem eingebauten Waschtisch. Dieses Detail bringt eine andere Stimmung in den Bereich: präziser, leiser, fast bündig mit der Wand. Der Spiegel setzt einen Kreis in die sonst geraden Linien aus Holz, Glas und Fliesen. Nebenan liegt der Innenpool mit klaren Kanten, eingefasst von hohen Glasflächen und dunklen Rahmen.
Auch hier sind die Materialien einfach ablesbar. Helle Wandflächen, Holzverkleidung, schwarze Profile und ein Boden mit mineralischer Anmutung schaffen einen Raum, der nicht überfrachtet wirkt. Die offene Holz-Balken-Struktur taucht indirekt wieder auf, denn das Dach bleibt im Innenraum spürbar. Gerade diese sichtbare Tragstruktur gibt dem Wellnessbereich Gewicht, ohne den Blick auf Wasser und Licht zu verdecken.
Ein zweiter Nutzungsstreifen für zwei Autos
Am anderen Ende des Baukörpers liegt die praktische Seite des Projekts. Dort ist eine Garage für zwei Autos vorgesehen, als ruhiger Nutzstreifen neben den Aufenthaltsbereichen. Die Öffnung ist großzügig genug angelegt, um den technischen Teil des Hauses nicht klein wirken zu lassen. Zusammen mit dem L-förmigen Grundriss entsteht eine klare Trennung: vorne die Räume für Aufenthalt und Entspannung, seitlich der Bereich für Abstellen und Parken.
Auch diese Zone folgt der Sprache des Gebäudes. Holz und schwarze Elemente bleiben präsent, nur funktionaler eingesetzt. Im Zusammenspiel mit dem Reetdach und den breiten Öffnungen entsteht ein Baukörper, der verschiedene Alltagsaufgaben unter einem Dach versammelt, ohne sie zu vermischen. Die L-Form hält dabei die Wege kurz und macht die einzelnen Bereiche im Grundriss sofort verständlich.
Das Zusammenspiel der Öffnungen bleibt der rote Faden
Die schwarzen Aluminium-Falttüren sind nicht nur ein Abschluss zur Terrasse, sondern ein Gestaltungsmittel. Im geöffneten Zustand verbinden sie den Innenraum direkt mit dem Außenbereich, im geschlossenen Zustand ordnen sie die Front ruhig. Zusammen mit dem Reetdach und den Eichenoberflächen bestimmen sie das Bild des Hauses von außen wie von innen. Der Blick bleibt dabei immer an den Übergängen hängen: vom Wohnraum zur Terrasse, vom Wohnraum zum Pool, von der offenen Fläche zur geschlossenen Sauna.
So wirkt das Gebäude nicht wie eine Folge einzelner Zimmer, sondern wie ein präzise gegliederter Anbau mit Reetdach, in dem Lounge, Küche, Wellness und Garage klar verteilt sind. Die Materialien sind vertraut, aber konsequent eingesetzt: Holz für Ruhe und Struktur, Glas für Tiefe, Schwarz für Kontur. Genau daraus bezieht das L-förmiges Gartenhaus mit Reetdach seine Präsenz.
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