Moderner Stadtgarten mit Außenkamin
Der Außenkamin setzt den ersten Punkt in diesem modernen Stadtgarten: eine klare Wand, ein offenes Feuer und daneben die sichtbare Ordnung der gelagerten Holzscheite. Die Szene wirkt nicht überladen, sondern präzise aufgebaut. Vor der Kaminzone liegt eine Loungeecke mit Sitzmöbeln und einem niedrigen Tisch, dahinter laufen dunkle Holzelemente und grijze bestrating in geraden Linien weiter. Schon im ersten Blick wird klar, wie stark der Kamin den Raum zusammenzieht.
Außenkamin als Mittelpunkt
Der Außenkamin im Stadtgarten ist mehr als ein Feuerpunkt. Er sitzt als Blickfang zwischen Wandflächen, Holzstapeln und der Sitzgruppe und gibt der Terrasse eine feste Adresse. Die Kaminwand zeigt vertikale Elemente, in denen die runden Holzscheite wie ein sichtbares Raster lagern. Dieses Holzlager in der Kaminwand ist nicht versteckt, sondern Teil des Auftritts. Genau daraus entsteht der ruhige, architektonische Eindruck der Anlage.
Rund um die Feuerstelle öffnet sich eine Sitzecke am Außenkamin mit Stühlen, Bank und Tisch. Die Möbel stehen nah genug am Feuer, um den Bereich als Aufenthaltsort zu lesen, aber mit genug Abstand, damit die Wand und die Holzstapel weiterhin sichtbar bleiben. Dunkle Bodenflächen aus Holz führen seitlich an der Zone vorbei und geben der Einrichtung einen klaren Rahmen. Das Feuer bleibt dabei immer der visuelle Anker.
Holz, Wand und Feuer in einer Linie
Die Wand hinter dem Kamin arbeitet mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Wiederholung: senkrechte Flächen, runde Holzscheite, offene Fächer. Dadurch wird die Lagerung selbst zum Gestaltungselement. In Kombination mit der gläsernen Feueröffnung entsteht ein Wechsel aus massiven und leichten Teilen. Der Stadtgarten wirkt dadurch nicht dekoriert, sondern aufgebaut aus klar lesbaren Ebenen. Genau diese Strenge macht den Außenkamin im Stadtgarten so präsent.
Abendlicht entlang der Gartenränder
Wenn das Licht angeht, verändert sich der ganze Raum. Die moderne Gartenbeleuchtung am Abend sitzt niedrig in den Pflanzflächen, entlang der Wege und an der Kaminwand. Einige Leuchten setzen die Pflanzen in Szene, andere markieren die Linien der Terrasse. Zwei hell strahlende Lichtpunkte neben der Gevelzone lassen den Übergang zwischen Haus und Garten deutlich werden. Das Licht zeichnet also keine Stimmung nach, sondern macht die Struktur lesbar.
Auch die Feuerzone selbst wird von kleinen Lichtquellen begleitet. An den Rändern der Sitzfläche und entlang der dunklen Beläge entstehen helle Kanten, die den Weg zur Loungezone führen. So bleibt der Garten auch nach Sonnenuntergang übersichtlich. Die Beleuchtung arbeitet mit wenigen, gezielten Akzenten und hält sich aus der Mitte zurück. Der Außenkamin im Stadtgarten bleibt damit auch abends das stärkste Element.
Beete mit Ziergräsern und klaren Kanten
Die Pflanzbox mit Ziergräsern ist entlang der Mauer angeordnet und bringt Bewegung in die strengen Linien des Gartens. Die schmalen Halme steigen aus rechteckigen Beeten auf, deren Kanten sauber gefasst sind. Gerade dieser Gegensatz zwischen harter Geometrie und feinen Gräsern prägt den modernen Stadtgarten. Nichts wirkt zufällig gesetzt; die Pflanzen folgen dem Aufbau der Terrasse und der angrenzenden Wandflächen.
Mehrere Beete und Pflanzvakken liegen entlang der Sichtachsen und begleiten den Weg in Richtung Lounge. Das Grün sitzt tief in den Einfassungen, während die Gräser leicht über den Rand hinausgehen. So entstehen kleine Zonen, die die harte Oberfläche der grauen Platten brechen. Vor der bakstenen Mauer erhalten die Gräser zusätzlich Tiefe durch das Licht, das an den Halmen entlangstreift und ihre Bewegung sichtbar macht.
Struktur statt Überladung
Die Bepflanzung bleibt bewusst reduziert. Einzelne Gräser, rechteckige Pflanzkörper und kurze Abstandszonen zwischen den Elementen reichen aus, um den Garten zu gliedern. Dadurch kommt auch die Materialfolge besser zur Geltung: Backstein, Holz, Pflanze, Licht. Diese Abfolge wiederholt sich an mehreren Stellen und hält den Stadtgarten ruhig, ohne leer zu wirken. Der Raum lebt von den klaren Übergängen zwischen den Flächen.
Terrasse mit grauem Belag und dunklem Holz
Die Terrasse mit grauem Belag bildet das helle Gegenstück zu den dunklen Holzplanken an der Feuerzone. Die Fläche ist groß genug, um eine Eethoek und eine separate Lounge aufzunehmen, bleibt aber in strengen rechteckigen Feldern organisiert. Der Belag läuft bis an die bakstenen Geveldelen heran und zeigt damit die enge Verbindung zwischen Haus und Garten. Keine weichen Kurven, sondern klare Kanten bestimmen den Ablauf.
Im Vordergrund wechseln harte Platten, schmale Grasstreifen und Holzflächen einander ab. Dadurch bekommt der Garten eine deutliche Führungslinie. Die Sicht läuft von der Terrasse über den offenen Mittelbereich direkt zur Haardwand und zur Sitzecke am Außenkamin. Wer dort sitzt, hat die Beete, die Beleuchtung und den Bodenbelag im selben Blickfeld. Genau diese Abfolge macht den modernen Stadtgarten lesbar.
Das Zusammenspiel aus grijze bestrating, dunklem Holz und den bakstenen Wandteilen hält die Anlage auf Kurs. Der Außenkamin im Stadtgarten steht nicht als einzelnes Objekt, sondern als Mittelpunkt einer streng gegliederten Außenraumfolge. Loungezone, Holzlager in der Kaminwand, Pflanzbox mit Ziergräsern und moderne Gartenbeleuchtung am Abend greifen ineinander, ohne sich gegenseitig zu übertönen. So entsteht ein Stadtgarten, in dem jedes Element seinen Platz behält und dennoch Teil derselben präzisen Szene bleibt.
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