Outdoor-Loungesessel mit geflochtener Schale
Die geflochtene Schale fällt zuerst auf. Sie zieht sich weich um die Sitzform, während darunter ein skulpturaler Holzfuß die Konstruktion sichtbar erdet. Genau aus diesem Wechsel zwischen Faser und Holz lebt die Kollektion. Die Outdoor-Loungesessel wirken nicht wie bloße Varianten eines Stuhls, sondern wie ein Möbelbild, das Material, Linie und Gewicht sauber gegeneinander setzt. Auf den großzügigen Polstern liegt die Struktur ruhig auf, ohne ihren Rhythmus zu verlieren.
Geflochtene Outdoor-Sitzmöbel mit klarer Kontur
Die Sitzschale ist organisch geformt und von einem dichten Geflecht umhüllt. Das Geflecht läuft nicht streng gerade, sondern zeichnet eine leicht bewegte Kontur, die in den Nahaufnahmen besonders deutlich wird. Dort sieht man auch, wie unterschiedliche Grautöne und feine Übergänge dem Material Tiefe geben. Als geflochtene Outdoor-Sitzmöbel lesen sich die Sessel dadurch eher als handwerklich geprägte Objekte denn als standardisierte Gartenmöbel. Die Form bleibt dabei ruhig, auch wenn das Geflecht selbst viel Bewegung in sich trägt.
Designer Robin Hapelt hat mit zwei Materialien gearbeitet, die sich gegenseitig schärfen. Das Holz unterstreicht die Statik, das Geflecht bringt Fläche und Textur ins Spiel. Gerade auf den Bildern mit seitlichem Blick wird diese Spannung deutlich: Die Sitzkufe wirkt weich umrissen, der Fuß darunter klar geschnitten. Für Outdoor-Loungesessel ist das eine ungewöhnlich präzise Zusammensetzung. Sie lässt die Kollektion leicht erscheinen, obwohl die Möbel aus einem deutlichen Zusammenspiel von Volumen und Struktur bestehen.
Das Holz trägt, das Geflecht umschließt
Der Holzfuß ist mehr als ein Untergestell. Er zeichnet den unteren Abschluss der Sessel und hält die organische Schale optisch in Balance. Auf einigen Bildern zeigen sich die Beine in einem warmen Naturton, auf anderen treten die Holzflächen stärker als ruhige Basis hervor. Zusammen mit den geflochtenen Flächen entstehen Terrassen-Loungemöbel, die nicht auf glatte Oberflächen setzen, sondern auf sichtbare Verbindungspunkte und Materialwechsel. Genau dort liegt der Reiz der Kollektion: Die Konstruktion bleibt ablesbar.
Auch die Polsterung spielt eine klare Rolle. Die Kissen sind großzügig, teils in hellem Beige, teils in Lichtgrau oder Hellblau zu sehen. Sie liegen tief in der Schale und nehmen der geflochtenen Form keine Präsenz, sondern füllen sie aus. So entsteht ein Sesselbild mit weichen Innenflächen und einem festen äußeren Rahmen. Die Kollektion umfasst Dining- und Loungechairs; in beiden Varianten bleibt diese Struktur erkennbar. Die Outdoor-Loungesessel sind dabei die deutlichste Lesart des Entwurfs.
Textur, die im Nahbild arbeitet
Die Detailaufnahmen machen sichtbar, wie dicht das Flechtwerk gesetzt ist. Einzelne Stränge treten vor, andere zurück, wodurch eine Oberfläche entsteht, die nicht flach wirkt. Dieses Spiel ist besonders dort gut zu sehen, wo Armlehne und Sitzrand ineinander übergehen. Die geflochtene Outdoor-Sitzmöbel-Serie gewinnt dadurch an Kontur, ohne laut zu werden. Statt dekorativer Effekte gibt es ein klares Gefüge aus Linien, Schatten und kleinen Unregelmäßigkeiten im Material.
Die Nahsicht zeigt auch, dass das Geflecht die Schale nicht nur umhüllt, sondern ihre Form mitprägt. Rundungen werden an den Übergängen leicht angehoben, Kanten bleiben weich. Dadurch wirken die Stühle wie aus einem Stück gedacht, obwohl Holz und Faser klar voneinander getrennt sind. Auf der Terrasse oder in einer geschützten Außenlounge geben genau diese Übergänge dem Ensemble Richtung. Man liest sofort, wo die Sitzfläche beginnt und wie sie von außen gefasst wird.
Auf der Terrasse mit Blick auf Boden, Tisch und Licht
Die Fotos verankern die Möbel in einer echten Außensituation: Holzdeck, Steinflächen, eine Natursteinwand und Pflanzen im Hintergrund. Nichts daran drängt die Szene in eine formale Inszenierung. Stattdessen stehen die Sessel neben runden Beistell- und Couchtischen, deren Holzplatten die Materiallogik fortsetzen. In einer Ansicht treten außerdem zylindrische Objekte auf, die wie Lampen oder kleine Leuchtenkörper gelesen werden können. So verschiebt sich die Kollektion vom reinen Sitzmöbel hin zu einer zusammengestellten Terrassenszene.
Die wiederaufladbare Außenbeleuchtung gehört sichtbar zur Serie, bleibt aber Begleitmotiv. Sie ergänzt die Sitzmöbel mit einer mobilen Lichtkomponente, die in den Bildern als eigenständiges Objekt auftaucht. Dass die Leuchten per Fernbedienung gesteuert werden können, ist Teil der Beschreibung der Kollektion; optisch stehen jedoch ihre Form und Platzierung im Vordergrund. Auf dem Holzdeck oder neben dem Couchtisch wirken sie wie ein ruhiger Gegenpol zu den offenen Flechtflächen der Sessel.
Runde Tische, gerade Kanten, weiche Sitze
Die Tischformen setzen einen klaren Kontrast zu den organischen Sesselkonturen. Runde Platten, sichtbare Holzmaserung und schmale Untergestelle ordnen die Gruppe im Raum. In Kombination mit den gepolsterten Sitzflächen entstehen Terrassen-Loungemöbel, die eher über Proportionen als über Dekor funktionieren. Die Tische nehmen die Rundung der Sessel auf, ohne sie zu kopieren. Dadurch bleibt jede Form lesbar, auch wenn das Ensemble gemeinsam fotografiert wird.
Besonders im Bild am Wasser kommt diese Ordnung gut heraus. Die Sessel stehen auf einer hölzernen Fläche, davor die kleine Tischgruppe, dahinter Wasser und Uferpflanzen. Die Szene zeigt keine inszenierte Opulenz, sondern eine klare Staffelung aus Sitz, Ablage und Hintergrund. Hier lassen sich die Outdoor-Loungesessel und die passende Lichtserie als Teil einer größeren Gartenszene verstehen. Das Materialbild bleibt dabei konstant: Holz, Geflecht, Polster, dann erst Landschaft.
Eine Kollektion zwischen Sitzmöbel und Lichtobjekt
Sandua hält die Teile der Serie eng zusammen, ohne sie gleichförmig zu machen. Die Diningchairs übernehmen das Geflecht und die Holzbasis in kompakterer Form, die Loungechairs öffnen sich stärker in die Breite. Beide Varianten zeigen dieselbe gestalterische Sprache. Das macht die Kollektion für unterschiedliche Außenbereiche lesbar, von der Terrassen-Ecke bis zur freieren Sitzgruppe. Wer nach geflochtene Outdoor-Sitzmöbel sucht, findet hier keine einzelne Geste, sondern eine ganze Folge von verwandten Formen.
Gerade die Zurückhaltung der Konstruktion lässt die Oberflächen sprechen. Das Geflecht bleibt sichtbar, die Polster sind reich ausgeführt, das Holz hält die Linien zusammen. Dazu kommt die wiederaufladbare Außenbeleuchtung als ergänzendes Element mit Fernbedienung, das im selben Material- und Formkreis bleibt. Die Kollektion braucht keine lauten Akzente. Sie arbeitet mit der Präsenz von Struktur, den weichen Rundungen der Sitzschale und der ruhigen Wirkung eines Holzbodens im Freien.
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