Poolhouse mit Bar
Schwarze Rahmen zeichnen die Öffnungen nach, während die großen Glasflächen den Blick bis an den Pool führen. Dazwischen liegt ein Poolhouse aus Douglasie mit Betonboden, das nicht als Nebengebäude zurücktritt, sondern den Außenraum klar mitprägt. Die Proportionen von 7,4 x 9,4 Metern geben dem Baukörper genug Länge für Lounge, Bar und Gästezimmer, ohne den Raum zu zergliedern. Das Ergebnis ist ein ruhiger Baukörper mit deutlicher Linienführung und einem präzisen Bezug zum Wasser.
Glas, Rahmen und der direkte Blick zum Wasser
Von außen fällt zuerst der Kontrast aus dunkler Konstruktion und hellen Flächen auf. Die schwarzen Profile fassen die Glaspartien wie ein Raster, das den Innenraum immer wieder sichtbar macht. An mehreren Stellen öffnet sich das Poolhouse mit Bar zur Terrasse und zum eingebauten Becken; innen und außen bleiben dadurch eng aneinander gebunden. Die schlichte Geometrie des Dachs mit den rautenförmigen Öffnungen verstärkt diesen Eindruck. Sie gibt der Anlage eine klare Kante, ohne den Blick auf das Wasser zu stören.
Der Pool liegt dicht an der Anlage, mit einer Betonrandzone, die die harte Kante des Wassers aufnimmt. Gerade in dieser Verbindung wirkt das Poolhouse mit Pool nicht wie ein Anbau, sondern wie ein eigenständiger Aufenthaltsort am Beckenrand. Die großen Fensterflächen holen viel Licht in den Innenraum, gleichzeitig bleiben die schwarzen Rahmen als sichtbare Kontur bestehen. So entsteht ein Wechsel aus Offenheit und gefasster Struktur, der den gesamten Bau bestimmt.
Poolhouse aus Douglasie mit klarer Materialwirkung
Douglasie liefert die sichtbare Holzstruktur des Hauses und setzt einen warmen Ton gegen den Betonboden und die dunklen Rahmen. Das Material bleibt lesbar, ohne dekorativ zu werden. Es trägt die ruhige Wirkung des Gebäudes, weil es nicht mit zusätzlichen Effekten arbeitet. Gerade im Zusammenspiel mit den schwarzen Flächen und den hellen Wandzonen entsteht ein nüchterner, aber nicht kühler Eindruck. Die Materialwahl hält sich an wenige Bausteine und lässt dem Raum Luft.
Auch im Übergang zum Außenbereich bleibt diese Zurückhaltung spürbar. Holz, Glas und Beton reichen hier aus, um die gesamte Typologie zu definieren. Das Poolhouse aus Douglasie zeigt sich damit als Baukörper, der auf klare Oberflächen setzt. Nichts lenkt von der Raumfolge ab: erst die Terrasse, dann die Öffnung, dann der Innenraum mit seinen Funktionen. Diese Abfolge macht das Gebäude leicht lesbar und zugleich präzise in seiner Wirkung.
Die Bar als Mittelpunkt des Innenraums
Im Inneren zieht die Bar- und Küchenwand den Blick sofort an. Schwarze Fronten, helle Wände und die integrierte Arbeitszone bilden eine kompakte Einheit, die den Raum ordnet. Die Anordnung ist schlicht, aber genau gesetzt: Hier wird nicht nur aufbewahrt oder vorbereitet, hier entsteht der eigentliche Treffpunkt des Poolhouse mit Bar. Die Wand bleibt dabei streng linear und lässt dem restlichen Raum Platz für Bewegung und Sitzen.
Die hohen, hellen Stühle vor der Bar nehmen die Länge des Raums auf. Dahinter öffnen sich die Glasflächen wieder zum Garten hin, sodass die Barzone nie abgeschottet wirkt. Der Blick wandert vom dunklen Mobiliar zu den Fenstern und zurück zum Pool. Gerade diese Blickführung macht den Innenraum lesbar. Die Bar steht nicht als einzelnes Möbel im Raum, sondern als Teil einer klaren Raumsequenz zwischen Lounge, Terrasse und Wasser.
Ein Gästezimmer, das nicht vom Hauptraum abfällt
Die Raumangabe als Lounge und Gästezimmer zeigt, dass das Gebäude mehr kann als nur ein Aufenthaltsraum am Pool. Die Grundfläche von 7,4 x 9,4 Metern reicht für einen Bereich, der tagsüber offen genutzt werden kann und zugleich einen Rückzugsort bietet. Diese Doppelnutzung bleibt im Aufbau ruhig organisiert. Nichts deutet auf Überladung hin; stattdessen gibt es klar gefasste Zonen, die sich an den Fensterachsen und Wandflächen orientieren.
Das Poolhouse Gästezimmer profitiert von denselben Elementen wie die Lounge: Betonboden, helle Flächen, schwarze Rahmen und viel Tageslicht. Dadurch wirkt der Schlaf- oder Aufenthaltsbereich nicht als fremder Zusatz, sondern als Teil des gleichen Hauses. Die Innenaufnahmen zeigen, wie die ruhige Materialpalette auch kleinere Räume trägt. Selbst Sanitär- und Waschdetails folgen dieser Linie mit glatten Oberflächen, einer kompakten Form und wenig visuellem Lärm.
Zwischen Terrasse, Hausteil und Garten
Außen läuft die Anlage in einen klar gestalteten Gartenraum aus. Geschnittene Hecken, Rasenflächen und Betonplatten fassen den Poolbereich, ohne ihn zu überladen. Das Poolhouse mit schwarzem Rahmen setzt sich dagegen deutlich ab und bleibt doch mit der Umgebung verbunden. Der Übergang von Terrasse zu Wasser ist kurz, fast selbstverständlich. Genau darin liegt die Qualität des Entwurfs: Die Wege sind knapp, die Blickachsen offen, die Flächen sauber gegliedert.
Auch die Überdachung arbeitet mit dieser Klarheit. Strenge Linien, große Glasfelder und die sichtbare Holzkonstruktion geben dem Bau eine ruhige Silhouette. Die rautenförmigen Öffnungen im Dach erscheinen als bewusste Einschnitte und bringen Bewegung in die Geometrie. Sie machen das Volumen leichter lesbar und geben dem Poolhouse mit Bar eine eigene Kontur. Im Abend- oder Tageslicht verändert sich das Bild vor allem über Reflexe auf Glas und dunklen Rahmen, nicht über ornamentale Details.
Ein kompaktes Haus am Beckenrand
Was dieses Projekt zusammenhält, ist die strenge Reduktion auf wenige Elemente: Douglasie, Beton, schwarze Profile, Glas und Wasser. Daraus entsteht kein lauter Auftritt, sondern ein präzises Poolhouse mit Bar, das seine Funktionen klar zeigt. Lounge, Gästezimmer und Bar liegen nicht nebeneinander wie lose Räume, sondern folgen einer nachvollziehbaren Ordnung. Die Räume bleiben offen genug für den Blick zum Pool, aber bestimmt genug, um als eigenständiges Haus gelesen zu werden.
Das macht das Gebäude auch in der Gesamtwirkung verständlich. Das Poolhouse mit Pool ist keine bloße Ergänzung zur Gartenanlage, sondern ein Aufenthaltsort mit eigener Struktur. Die Materialität unterstützt diese Lesbarkeit, weil sie konsequent bleibt: Holz an der Konstruktion, Beton unter den Füßen, schwarze Rahmen an den Öffnungen. So entsteht ein Ort, der über Linien, Licht und Nähe zum Wasser funktioniert und gerade deshalb so klar wirkt.
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