Riantes Gartenhaus mit Wellness
Unter der Lamellen-Überdachung liegt eine überdachte Wellness-Terrasse, die den Garten in mehrere Zonen aufteilt. Vor der dunkleren Wand steht der Hot Tub auf einem Holzdeck, daneben beginnt die Loungefläche mit breiten Planken, auf denen man liegen kann. Das Licht bleibt warm und niedrig. So wirkt der Bereich nicht als Anbau am Rand des Grundstücks, sondern als eigener Raum im Freien, mit klarer Kante zum Rasen und einem direkten Bezug zur Glasfront des Gebäudes.
Wellness zwischen Holzdeck und Überdachung
Der Hot Tub sitzt nah an der Überdachung und damit nah an der Nutzung des Dachs selbst: Schutz oben, Wasser unten, Holz darunter. Die umlaufende Deckfläche gibt dem Becken Ruhe und hält den Übergang zur restlichen Terrasse offen. In den Abendbildern fällt zuerst das Zusammenspiel aus Reflexen, Holzstruktur und dem matten Licht auf. Genau daraus bezieht die überdachte Wellness-Terrasse ihre Wirkung. Sie bleibt klar lesbar, obwohl mehrere Funktionen auf engem Raum zusammenkommen.
Die Loungezone nimmt den Aufenthalt weiter auf. Ein robuster Liegebereich aus Holzplanken liegt neben dem Wellnessbereich und lässt die Fläche länger wirken, als sie auf den ersten Blick erscheint. Die Pergola beziehungsweise Überdachung sitzt darüber wie ein gerasterter Rahmen. Zwischen den regelmäßigen Balken erscheinen eingelassene Spots, die die Decke gliedern und den Sitz- und Liegebereich abends gezielt beleuchten. Die überdachte Wellness-Terrasse lebt gerade von dieser ruhigen Geometrie.
Außenküche unter Überdachung und kurze Wege
An der Seite des Decks ist die Außenküche unter Überdachung in die Anlage eingebunden. Arbeitsfläche und Spülzone liegen so, dass man vom Kochbereich aus die Lounge und den Hot Tub im Blick behält. Das Gerätedetail tritt nicht in den Vordergrund; wichtig ist die räumliche Ordnung. Die Küche bleibt unter dem Dach geschützt und nimmt den Garten als erweiterten Aufenthaltsraum ernst. Zusammen mit der überdachten Wellness-Terrasse entsteht ein Bereich, in dem Kochen, Sitzen und Baden dicht beieinander liegen.
Auch die in der Textvorlage erwähnten Ergänzungen gehören zu diesem Setup: wetterfeste Möbel, integrierte Außenboxen, ein Heizsystem für zusätzliche Wärme, ausgerichtete Beleuchtung und ein bewegliches Dach. Nichts davon wird überinszeniert. Es sind Bausteine für längere Nutzung, besonders wenn die Dämmerung einsetzt. Die Außenküche unter Überdachung bleibt dadurch Teil einer abendlichen Sequenz, nicht bloß ein angehängtes Element. Die Fläche funktioniert als Aufenthaltsraum mit mehreren Stimmen, aber ohne Lärm im Bild.
Materialien mit deutlichem Kontrast
Stahl, Holz, Naturstein und Steinstrips treffen hier auf engem Raum aufeinander. Das Metall setzt einen klaren Rand, die Holztöne nehmen das Licht weicher auf, und die kühleren Steinflächen halten die Komposition sachlich. Gerade im Abendlicht lassen sich die Materialien gut auseinanderlesen. Die griffige Oberfläche der Terrasse trifft auf glattere Wandpartien, während die Überdachung mit ihren Linien den Raum ordnet. Die überdachte Wellness-Terrasse wirkt dadurch nicht dekorativ, sondern genau zusammengesetzt aus sichtbaren Schichten.
Auch die Glasfront zum Garten spielt mit in diese Schichtung. Sie verbindet das Gebäude mit dem Außenraum, ohne die Trennung zwischen innen und außen aufzulösen. Hinter dem Glas liegen Lichtreflexe, davor die hölzerne Terrasse mit Hot Tub und Sitzbereich. Diese Gegenüberstellung ist wichtig, weil sie dem Garten eine klare Kante gibt und gleichzeitig Blickbezüge öffnet. Von innen gesehen ist die überdachte Wellness-Terrasse Teil des Wohnens, von außen wirkt sie wie eine präzise eingefasste Freifläche.
Beleuchtung, die den Raum abends lesbar hält
Die Gartenbeleuchtung am Abend arbeitet hier mit mehreren Ebenen. In den Dachbalken sitzen Spots, im Garten selbst setzen niedrige Leuchten die Bäume und Sträucher in Szene, und an der Fassade bleibt das Licht weich genug, um die Linien nicht zu brechen. Dadurch zeigt sich die Terrasse auch nach Sonnenuntergang in ihrer ganzen Breite. Hot Tub, Küchenzeile und Loungefläche bleiben voneinander unterscheidbar, obwohl sie im selben Bereich liegen. Die Lichtführung ist damit nicht nur Stimmung, sondern räumliche Orientierung.
Bepflanzung mit Farbe, aber ohne Unruhe
Um den Aufenthaltsbereich herum bleibt die Bepflanzung dicht, aber geordnet. Viel Grün bildet den Hintergrund, dazwischen setzen einzelne Farbkleckse Akzente. Voluminöse Töpfe mit Ziergräsern und charakteristischen kleinen Bäumen unterbrechen das lineare Deck und bringen Höhe an Stellen, die sonst nur aus Horizontalen bestünden. Gerade in den Abendbildern zeigen die Spots an den Pflanzen, wie viel der Garten über Licht erzählt. Die überdachte Wellness-Terrasse bekommt so einen weichen Rand, ohne an Präzision zu verlieren.
Die Pflanzung arbeitet mit Wiederholung und Variation zugleich. Keine Überladung, keine lose Streuung. Die Gefäße stehen bewusst gesetzt, die Gräser bewegen sich leicht im Vordergrund, und die Sträucher schließen die Sicht zur Seite hin ab. Dadurch bleibt der Blick auf das Wesentliche frei: Deck, Wasser, Küche, Dach. Auch die kurzen Wege zwischen diesen Elementen sind gut ablesbar. Was im Schatten liegt, verschwindet nicht, sondern wartet nur auf die nächsten Lichtpunkte.
Ein Aufenthaltsraum, der im Abendbild gewinnt
Wenn die Beleuchtung anspringt, verändert sich die Wahrnehmung der ganzen Anlage. Die Lamellen der Überdachung zeichnen ein Raster über die Decke, die warmen Lichter greifen den Holzton auf, und die Schatten fallen in schmalen Streifen auf die Terrasse. Der Hot Tub wirkt dann nicht isoliert, sondern eingebunden in eine klare Abfolge aus Sitzen, Liegen und Kochen. Genau in diesem Moment wird die überdachte Wellness-Terrasse als gestalteter Gartenraum deutlich: offen genug für den Blick ins Grün, geschützt genug für lange Abende.
Das Projekt lebt von seiner ruhigen Lesbarkeit. Nichts drängt sich vor, auch nicht die technischen Ergänzungen, die in der Beschreibung genannt werden. Stattdessen zählen der Materialwechsel, die Linien der Überdachung und die Art, wie Licht auf Holz, Wasser und Blattwerk fällt. So entsteht eine Gartenanlage, in der Wellness nicht als Zusatz erscheint, sondern als Teil einer präzise gefassten Terrassenarchitektur. Die überdachte Wellness-Terrasse bleibt dabei der rote Faden durch alle Ansichten.
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