Wellnessgarten mit Pool
Zwischen der klaren Kante des Pools und den dunklen Linien der Terrasse entsteht ein ruhiger Rhythmus aus Wasser, Stein und Licht. In diesem Wellnessgarten mit Pool liegt der Fokus auf einem 7 Meter langen, maßgefertigten Becken, das in kubischer Form gesetzt wurde und den kompakten Raum ordnet. Keramische Verstärkungen an den Rändern ziehen die Linien sauber durch, während die blaue Unterwasserbeleuchtung das Wasser am Abend fast grafisch wirken lässt.
Der Pool als präziser Mittelpunkt
Der Beckenrand ist nicht weich gerundet, sondern scharf gefasst. Genau das gibt dem maßgefertigten Pool seine Präsenz. RVS-Details, RGB-Unterwasserlicht und die weiße Wand am Ende des Beckens setzen klare Akzente, ohne den Blick zu zerstreuen. Die integrierte Wasserwand bringt Bewegung in die strenge Geometrie. Sie sitzt am Abschluss des Pools und verändert den Raum mit einem leisen Geräusch und einer sichtbaren Wasserlinie. So bleibt der maßgefertigte Pool nicht nur Blickfang, sondern strukturiert die gesamte Anlage.
Wasser, Licht und ein klarer Abschluss
Die abendliche Wirkung entsteht vor allem durch die Beleuchtung im und am Wasser. Unter der Oberfläche liegt ein kühles Blau, an den Rändern zeichnen die Leuchten kleine Reflexe auf den Stein. Die weiße Luxcom-Wand bildet dazu einen hellen Gegenpol. Das Wasser läuft darüber ab und gibt dem Beckenende ein präzises Zentrum. Gerade in dem engen Garten hilft diese ruhige, lineare Anordnung dabei, den Pool nicht als Einzelobjekt zu lesen, sondern als Teil einer durchgehenden Raumfolge.
Poolhaus mit Jacuzzi und Sauna
Hinter den Glas-Schiebetüren des vorhandenen Poolhauses liegt der Wellnessbereich mit Jacuzzi und Sauna. Die transparente Hülle hält den Raum offen zum Garten, während sie zugleich Schutz gibt. Von außen bleibt die Konstruktion zurückhaltend; innen treffen glatte Flächen auf die warmen Dämpfe des Spa-Bereichs. Das Poolhaus mit Jacuzzi und Sauna erweitert den Garten in die Länge. Man schaut von der Terrasse durch Glas auf Wasser, Licht und den Sitzbereich unter der Pergola, ohne dass eine harte Trennung entsteht. EinPoolhaus wird hier zum Nutzraum mit klarer Kante.
Alu-Pergola, Sitzplatz und Höhenwechsel
Über dem Sitzbereich spannt sich eine schwarze Alu-Pergola mit pulverbeschichteter Oberfläche. Ihre schlanken Profile setzen eine zweite Ebene in den Garten und greifen das strenge Raster des Pools wieder auf. Integrierte Spots lassen sich in der Farbe anpassen und betonen am Abend die Konstruktion. Darunter steht ein großzügiges Sitzelement aus Schellevis, niedrig und schwer im Auftritt. Es liegt nah an der Terrasse und gibt dem Außenraum einen Ort zum Verweilen, ohne ihn mit Möbeln zu überladen. Für ähnliche Lösungen lohnt ein Blick auf unsere Pergolen.
Auch die Beläge folgen dieser klaren Linie. Große Keramikplatten wechseln mit Candela-Grey-Klinkern, an den Höhenversprüngen laufen LED-Linien mit. Dadurch bleiben Stufen und Übergänge auch im Dunkeln lesbar. Die Linien liegen nicht dekorativ auf der Fläche, sondern markieren Wege, Kanten und Niveauwechsel. Genau in einem modernen Stadtgarten mit wenig Platz ist diese Art der Führung entscheidend: Sie hält die Bewegungen ruhig und macht die Anlage auch bei Abendlicht übersichtlich.
Pflanzgefäße, Beete und präzise Ränder
Die Bepflanzung sitzt nicht lose in der Fläche. Mehrstämmige Gehölze stehen in handgefertigten Tongefäßen mit plastischer Oberfläche, daneben ziehen sich Beete mit Cortenstahl-Rand für Beete entlang der Struktur. Die Kanten sind mit abgerundeten Ecken ausgeführt, sodass die Einfassung technisch bleibt, aber nicht hart wirkt. Zwischen den Gefäßen erscheinen ein Bonsai und ein tief dunkelroter Acer als gezielte Farbpunkte. Das Grün steht hier nicht im Hintergrund, sondern begleitet die Geometrie des Gartens und nimmt ihr die Strenge.
Ein kleiner Raum mit viel Technik im Verborgenen
Die Einbringung des großen Beckens in die enge, schwer zugängliche Fläche war eine der eigentlichen Aufgaben dieses Projekts. Dazu kamen ein Filterhaus und eine feine Entwässerungsrinne, die in das Gesamtbild integriert werden mussten. Nichts davon drängt sich vor. Die Technik verschwindet hinter den Belägen und Linien, bleibt aber funktional an ihrem Platz. Gerade in einem Wellnessgarten mit Pool zeigt sich hier, wie viel Planung in einer scheinbar ruhigen Oberfläche steckt. Die harte Arbeit liegt dort, wo man sie später nicht mehr sieht.
Am Abend übernimmt die Gartenbeleuchtung am Pool die Gestaltung. Bodenspots, LED-Linien, die bewegten Formen der Sway-Leuchten und eine stehende Voque-Leuchte mit diffusem Licht setzen unterschiedliche Ebenen. Das Licht bleibt zoniert: am Beckenrand kühler, an den Pflanzbereichen weicher, unter der Pergola konzentriert. So lassen sich Wasserfläche, Sitzplatz und Wege getrennt lesen, ohne dass der Garten fragmentiert wirkt. Die Beleuchtung folgt den Materialien und macht die Kanten sichtbar, statt sie zu überzeichnen.
Im Gesamtbild bleibt vor allem die Spannung zwischen reduzierter Form und dichter Ausstattung hängen. Das Wasser, die Keramik, das Glas des Poolhauses und die Metallstruktur der Pergola bilden eine präzise Folge von Oberflächen. Dazu kommen die Tongefäße, die Cortenstahlränder und die gezielt gesetzten Gehölze. Der Wellnessgarten mit Pool zeigt damit, wie sich Spa-Bereich, Aufenthaltsfläche und Pflanzung in einem kompakten Stadtgarten zusammenfügen lassen, wenn jede Linie einen klaren Zweck hat.
Architektur und Ausführung greifen in diesem Projekt sichtbar ineinander. Der Pool blieb das Zentrum, doch erst die umliegenden Elemente geben ihm Tiefe: Glasflächen, Pergola, Pflaster, Licht und die leise Bewegung der Wasserwand. Genau daraus entsteht die Ruhe, die man in der kleinen Fläche spürt.
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