Lamellen für Licht und Privatsphäre
Schwarze horizontale Lamellen ziehen sich als klare Linie über die Fassade und fassen die großen Glasflächen ein. An diesem Wohnhaus sind sie nicht bloß ein visuelles Band, sondern ein Mittel für Lamellen für Licht und Privatsphäre: Jede Lamelle lässt sich separat bedienen. So entstehen je nach Stellung andere Einblicke, anderes Licht und andere Luftbewegung. Gerade in den Abendaufnahmen wird deutlich, wie stark die Lamellen die Wirkung der Fenster und der dunklen Rahmen prägen.
Lamellenpaneele fürs Haus an Vorder- und Rückseite
An beiden Seiten des Hauses sind Lamellenpaneele fürs Haus eingesetzt. Vorn liegen sie in einer ruhigen, schwarzen Ausführung vor der modernen Backsteinarchitektur, hinten begleiten sie die breite Glaszone und die überdachte Terrasse. Die Lamellen sitzen dort, wo die Öffnungen des Hauses am größten sind. Dadurch reagieren sie direkt auf Sonne, Sicht und Durchlüftung. Die Fassade bleibt lesbar, bekommt aber eine Schicht, die sich je nach Bedarf verschieben lässt.
Die Einzelsteuerung der Lamellen ist der eigentliche Nutzen des Systems. Nicht eine gesamte Fläche wird geöffnet oder geschlossen, sondern jede einzelne Lamelle. Das macht den Unterschied bei tief stehender Sonne am Fenster oder bei Blicken von außen. In den Innenaufnahmen steht genau dieser Effekt im Vordergrund: Ein heller Raum mit weißen Wänden und Holzfußboden bleibt offen zum Garten, während die Lamellen die Einblicke kontrollieren. Die Lichtsteuerung und Privatsphäre greifen hier unmittelbar ineinander.
Wenn Lichtstreifen wichtiger sind als volle Transparenz
Im Inneren zeigen die Fenster keine glatte, ungebrochene Glasfläche. Horizontale Lamellen zeichnen feine Streifen über die Öffnung und nehmen dem Blick die Direktheit. Das ist vor allem in den Schlafräumen sichtbar, wo die Lamellen vor dem dunklen Rahmen liegen und das Tageslicht in schmalere Zonen teilen. So bleibt der Raum hell, ohne vollständig offen zu wirken. Die Belüftung mit Lamellen ist dabei genauso lesbar wie der Sichtschutz, weil die Elemente nicht als starre Schicht erscheinen.
Die schwarze Lamellenfassade setzt sich gegen das helle Mauerwerk ab und macht die Technik sichtbar. Ihre horizontale Ordnung passt zur langen Linienführung der Fenster und zur ruhigen Gliederung der Backsteinwände. In den Bildern am Abend wirken die Lamellen wie eine zweite Ebene vor der Architektur: nicht dekorativ, sondern funktional, weil sie das Licht fassen und die Öffnungen präzise markieren. Genau diese Rückmeldung aus Material und Schatten verleiht dem Haus seine geschlossene Ruhe bei zugleich offener Fensterzone.
Ein Lamellendach für die Überdachung am Gartenraum
An der Rückseite schließt eine moderne Überdachung mit Lamellendach an das Haus an. Die Konstruktion erweitert die Wohnfläche nach draußen und bleibt dabei eng mit der Glasfront verbunden. Unter dem Dach liegen die Terrassenplatten in großen, hellen Feldern, davor führen schmale Wege und Rasenstreifen durch den Garten. Das Lamellendach für die Überdachung bildet dabei die obere Ebene, die Licht und Schatten auf die Fläche darunter verteilt. In der Abendstimmung wird die Kante des Daches besonders deutlich.
Die Rückseite zeigt, wie das System über die reine Fassadenebene hinaus wirkt. Die Lamellen sitzen nicht nur vor Fenstern, sondern auch über dem Außenbereich, wo sie den Übergang zwischen innen und draußen strukturieren. Die überdachte Zone liegt nah an der Glasfront und öffnet sich zugleich zum Garten und zur Terrasse. So bleibt die Rückseite des Hauses nicht eine geschlossene Wand, sondern ein Bereich mit Tiefe, in dem Dachlinie, Glas und Lamellen aufeinander reagieren.
Abends sichtbar: Licht, Linien und die Terrasse unter dem Dach
Gerade die Abendbilder machen die Wirkung der Lamellen deutlich. Warmes Licht läuft entlang der Fassade, der Gartenwege und unter der Überdachung. Die schwarze Struktur der Lamellen tritt dann als dunkler Kontrast zu den hellen Platten und dem leuchtenden Umfeld hervor. Die Terrasse liegt ruhig unter diesem Raster, mit klaren Kanten und genug Abstand zur Glaswand, um den Außenraum als Teil des Hauses zu lesen. Hier zeigt sich, wie das Lamellensystem nicht nur tagsüber, sondern auch im Licht der Dämmerung eine sichtbare Rolle übernimmt.
Im Zusammenspiel mit den großen Glaspartien erhält das Haus eine klare Abstufung: innen Licht und Blick, außen Schutz und Führung. Die Lamellenpaneele fürs Haus funktionieren an dieser Stelle als steuernde Schicht zwischen beiden Bereichen. Wer näher an die Fenster herantritt, sieht keine starre Abschirmung, sondern einzelne Elemente, die den Raum je nach Stellung öffnen oder verdichten. Genau diese Beweglichkeit macht den Reiz des Projekts aus. Die Architektur bleibt schlicht, die Lamellen übernehmen die präzise Arbeit.
Große Glasflächen, dunkle Rahmen und kontrollierter Blick nach draußen
Die großen Fensterflächen bilden den Hintergrund für das gesamte System. Dunkle Rahmen, helle Wandflächen und der Holzfußboden im Inneren geben den Lamellen einen klaren Bezugspunkt. Dadurch erscheinen sie nicht als Zusatz, sondern als Teil der Raumkante. Von innen wird sichtbar, wie die Lamellen das Tageslicht in Streifen brechen und die Sicht in den Garten dosieren. Von außen halten sie die Fensterpartien zusammen und geben der langen Fassade eine ruhige, horizontale Ordnung.
Auch die Gartenbilder mit den beleuchteten Wegen und der gepflasterten Terrasse zeigen, wie stark die Lamellen mit dem Außenraum verbunden sind. Das Haus bleibt offen zum Gelände, doch die Lamellen setzen dort Grenzen, wo sie gebraucht werden. Es geht um Lichtsteuerung und Privatsphäre, um Belüftung mit Lamellen und um eine Rückseite, die mehr kann als nur abschließen. Genau darin liegt die Aussage dieses Projekts: ein sichtbares System aus Lamellen, das Haus und Überdachung gleichermaßen prägt.
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