Luxuriöses Penthouse-Interieur mit Dachterrasse
Die dunkle Oberfläche der Kücheninsel zieht den Blick sofort an, bevor die großen Glasflächen den Raum nach außen öffnen. In diesem Penthouse-Interieur ist die Wohnung konsequent von innen nach außen entwickelt. Ein Rundlauf entlang der Fenster führt durch die Räume, während die zentrale Kernzone alle Funktionen bündelt. So bleibt der Blick auf die Stadt ständig präsent, auch wenn sich der Grundriss klar und ruhig organisiert.
Kücheninsel mit dunkler Steinoptik
Die Küche mit Kochinsel bildet einen festen Anker im offenen Bereich. Die Arbeitsplatte zeigt eine dunkle, marmerähnliche Natursteinoptik, darunter setzen helle Holzfronten einen sachlichen Kontrast. Darüber hängen Leuchten mit mehreren Lichtpunkten in schwarzem Rahmen. Sie markieren die Zone, ohne sie abzuschließen. An der Wand wiederholt sich das Holz in breiten Flächen und in eingebauten Nischen. Das gibt der Küche eine präzise Linie und hält die Materialauswahl auf wenige, gut lesbare Elemente beschränkt.
Auch aus den Detailaufnahmen wird deutlich, wie stark dieses luxuriöse Penthouse-Interieur über Material und Licht arbeitet. Die Armatur steht direkt vor der dunklen Platte, daneben liegen klare Fugen, schmale Kanten und ruhige Übergänge. Nichts wirkt dekorativ aufgebläht. Stattdessen geht es um Flächen, die sich gegenseitig schärfen: Holz, Steinoptik, Metall und Glas. Genau diese Kombination trägt die hochwertige Penthouse-Ausstattung und hält den Raum visuell geordnet, obwohl er offen bleibt.
Große Glasflächen und der Weg am Fenster
Die großen Fensterfronten sind nicht nur Kulisse, sondern Teil der Raumlogik. Der Weg am Rand der Verglasung macht das Penthouse-Interieur lesbar, denn man bewegt sich immer wieder entlang des Ausblicks. Die Fenster wirken wie eine durchgehende Linie, an der Sitzbereiche, Durchgänge und Sichtachsen aufgereiht sind. Dadurch entsteht kein klassisches Zimmer-an-Zimmer-Prinzip, sondern ein Umlauf, der die Fläche von 230 m² zusammenschließt, ohne sie zu verengen.
Im Wohnbereich stehen die Glasflächen in direkter Beziehung zu einer langen Bank und zu Holzverkleidungen an der Wand. Das Licht fällt tief in den Raum und trifft auf helle Böden, dunkle Akzente und lineare Leuchten. Besonders in den Aufnahmen mit geöffnetem Übergang nach draußen zeigt sich die Stärke des Konzepts: Innen und Außen liegen dicht beieinander, aber ohne sich zu vermischen. Das macht den Innenraum mit großen Glasflächen klar und gut ablesbar.
Die Dachterrasse rahmt den Blick von außen ein
Das Penthouse mit Dachterrasse wird von einer rund 200 m² großen Außenfläche begleitet. Die Terrassendielen aus Holz laufen parallel zur Kante und nehmen die Geradlinigkeit des Innenraums auf. Entlang der Ränder sitzen kleine Lichtpunkte, die bei Abendlicht die Fläche markieren. Unter der Überdachung entstehen geschützte Zonen, während die Verglasung den Bezug zur Wohnung hält. So bleibt die Terrasse nicht bloß Außenraum, sondern ein verlängerter Teil des Interieurs.
Besonders deutlich wird das in den Aufnahmen mit Dämmerungslicht. Dann treten die dunklen Profile, die warmen Holzplanken und die beleuchteten Kanten stärker hervor. Die Terrasse sitzt nicht gegen den Baukörper, sondern umschließt ihn wie ein Rahmen. Aus der Wohnung heraus wirkt der Übergang kurz und selbstverständlich. Genau dort liegt der Reiz dieser luxuriösen Innenarchitektur: Der Blick bleibt offen, aber die Wege sind klar geführt und die Nutzflächen präzise gesetzt.
Holz und Natursteinoptik als ruhige Gegenspieler
Im gesamten Projekt taucht eine klare Materialkombination auf: Holz und Natursteinoptik. Auf den Bildern der Passage wechseln dunkle, steinartig gemusterte Wandflächen mit schmalen Holzlamellen. Spotlichter sitzen zurückhaltend in der Decke und streifen die Oberflächen nur knapp. Dadurch entsteht keine laute Inszenierung, sondern ein Wechsel aus Tiefe und Glätte, aus Masse und feiner Struktur. Die Oberfläche bleibt dabei immer sichtbar als Oberfläche, nicht als Hintergrund.
Auch im Bad wird diese Haltung weitergeführt. Geäderte Wandflächen in Natursteinoptik stehen neben einer Glasabtrennung, die Licht durchlässt und den Raum optisch streckt. Schwarze Beschläge setzen einzelne Punkte im hellen Feld. Es ist ein kleiner, aber präziser Raum, in dem Material und Linie das Bild bestimmen. Gerade hier zeigt sich, wie konsequent das Interieur mit Holz und Natursteinoptik gedacht ist: nicht als Dekoration, sondern als wiederkehrende Ordnung.
Ein Grundriss mit zentraler Kernzone
Die zentrale Kernzone trägt die gesamte Organisation des Penthouses. Alle Funktionen liegen gebündelt in der Mitte, während der Weg entlang der Fenster den Außenbezug stärkt. Diese Lösung macht aus dem Grundriss etwas sehr Eigenes. Räume müssen nicht über lange Flure erschlossen werden, sondern öffnen sich direkt in Richtung Licht und Ausblick. Die Jury beschrieb genau diese Idee als ungewöhnlich und lobte den klaren Umgang mit der „Glaskasten“-Wirkung des Gebäudes.
Hinzu kommt ein Detail, das im Projekt besonders auffällt: Im gesamten Appartement gibt es laut Beschreibung nur noch eine einzige normal verputzte Wand. Der Rest arbeitet mit Holz, Steinoptik, Glas oder klaren Platten. Das verändert die Raumwirkung spürbar. Flächen bekommen mehr Präsenz, Ecken werden lesbarer, und die Architektur gewinnt an Kontur. Die hochwertige Penthouse-Ausstattung zeigt sich hier nicht über Posen, sondern über die Konsequenz der Ausführung.
Räume mit eigenen Akzenten statt gleichem Muster
Die einzelnen Bereiche wiederholen sich nicht einfach. Die Wohnzone arbeitet mit weiten Glasflächen und einer langen Bank, der Küchenbereich mit Insel und dunkler Platte, die Nasszone mit Steinoptik und Glas. Dazwischen liegen Übergänge, die über Licht und Oberfläche geführt werden. In einem der Innenräume taucht sogar ein vertikales Lichtband mit leicht violetter Färbung auf einer Holzfläche auf. Solche Details setzen Akzente, ohne das Bild zu zerreißen.
Genau daraus entsteht die Spannung, die das Projekt trägt. Die Räume bleiben ruhig genug, um den Blick nicht zu überladen, und doch haben sie jeweils ein eigenes Motiv. Holzlatten, schwarze Rahmen, feine Leuchten, glatte Platten und die dunkle Kücheninsel geben jedem Bereich eine andere Temperatur. So wirkt das luxuriöse Penthouse-Interieur nicht wie eine Folge einzelner Statements, sondern wie eine präzise entwickelte Abfolge von Räumen mit klarer Linie und deutlichem Bezug zum Ausblick.
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