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Doppelladestation im Premium-Design

Zwischen Kies, Stauden und einer ruhigen Hauskante steht eine Doppelladestation im Premium-Design, die eher wie ein präzise gesetztes Gestaltungselement wirkt als wie ein technisches Gerät. Die dunkle Hülle nimmt sich zurück, während die Front mit Holz-, Stein- oder Marmorwirkung den Blick hält. Genau dieser Wechsel macht die Anlage interessant: zwei Ladepunkte, klar gefasst in einer äußeren Form, die sich für Terrasse, Garten oder Fassadennähe gleichermaßen lesen lässt.

Ein Außenpunkt, der nicht nachträglich wirkt

Die Aufstellung bleibt bewusst kompakt. Eine schlanke, stehende Form, eine vertikale Frontfläche und ein niedriger Sockel sorgen dafür, dass die Station ruhig im Außenraum steht. In den Bildern ist sie auf Kies, zwischen Pflanzflächen und an einer gefassten Kante zu sehen; einmal auch neben großen Fensterflächen entlang einer Wand. So bekommt die Ladesäule außen Design nicht den Charakter einer technischen Notlösung, sondern den eines fest eingeplanten Bausteins im Umfeld des Hauses.

Die sichtbaren Proportionen sind klar ablesbar. Ob als Two Plug mit integrierten Kabeln oder als Two Socket mit zwei Steckpunkten: Die Front bleibt aufrecht und schmal, die Technik verschwindet im Inneren. Für die Außenwirkung ist das entscheidend. Das Gehäuse wirkt geordnet, die Bedienelemente sitzen kontrolliert in der Fläche, und die Anlage lässt genug Raum für Wege, Bepflanzung oder eine gepflasterte Stellfläche.

Fronten mit Holz, Stein oder Marmor

Am stärksten prägt die Front das Bild. Sie kann in teakfarbener Holzoptik, Naturstein oder Marmor ausgeführt werden und setzt damit einen deutlichen materiellen Kontrast zur dunklen Umfassung. In den Aufnahmen erscheint diese Fläche mal ruhiger und geschlossen, mal mit sichtbarer Öffnung und feiner Kante um die Anschlusszone. Als Ladestation mit Holzfront gewinnt das Objekt an Nähe zu Architektur und Gartenbau statt an bloßer Funktion.

Auch die Farbpalette ist klar gefasst: Imperial Black, Cotton White, Midnight Blue und Medusa Green. Zusammen mit den warmen LED-Akzenten und den goldenen Details entsteht eine ruhige, aber nicht neutrale Erscheinung. Die Lichtpunkte sind klein gehalten, sie betonen eher die Kontur als die Fläche. Dadurch bleibt die Station auch am Abend lesbar, ohne den Außenraum optisch zu überladen.

Vier Farben, ein zurückhaltender Auftritt

Die vier verfügbaren Farben verändern den Eindruck stärker als eine reine Modellbezeichnung vermuten lässt. Das dunkle Schwarz zieht die Station optisch zusammen, das helle Weiß hebt die Front stärker von der Umgebung ab. Midnight Blue und Medusa Green wirken im Zusammenspiel mit Holz oder Stein etwas weicher. Gerade in einem Garten mit Kiesbett, Pflanzstreifen und klaren Kanten kann diese Abstimmung den Unterschied machen, weil die Station nicht als Fremdkörper erscheint, sondern als bewusst gesetztes Objekt.

Für zwei Fahrzeuge gebaut

Die Konstruktion ist auf gleichzeitiges Laden ausgelegt. Wer mit zwei E-Autos ankommt, sieht hier zwei Ladepunkte in einer einzigen, aufgeräumten Form. Die Ladestation für zwei E-Autos ist als Two Plug mit zwei integrierten Kabeln oder als Two Socket mit zwei Ladebuchsen erhältlich; ergänzt wird das durch eine Two-Base-Ausführung für den gewerblichen Einsatz. So bleibt die äußere Erscheinung konstant, während die Nutzung sich je nach Situation unterscheidet.

Technisch reicht die Spanne von bis zu 13,5 kW pro Fahrzeug bei der Plug-Variante bis zu 22 kW pro Anschluss bei der Socket-Version. Das lässt sich lesen, ohne dass die Anlage ihre visuelle Ruhe verliert. Die Leistung steckt in der Struktur, nicht sichtbar an der Oberfläche. Ergänzt wird das durch dynamische Lastverteilung, sodass der Energieeinsatz kontrolliert bleibt, wenn beide Ladepunkte gleichzeitig genutzt werden.

Technik, die im Hintergrund bleibt

Zur Ausstattung gehören RFID-Zugang, OCPP-Anbindung und die Kopplung mit Energiemanagementsystemen sowie Hausautomation über Modbus, MQTT oder REST API. Das ist für die Nutzung relevant, prägt aber im Bild nicht den ersten Eindruck. Die Station bleibt ein Design Ladepunkt, nicht ein offenes Technikmodul. Optional oder für spätere Ausführungen sind außerdem ISO 15118 und bidirektionales Laden vorgesehen, jeweils abhängig von der Version.

Auch bei der Sicherheit bleibt die Lösung kontrolliert aufgebaut. Die integrierte Erkennung für 6 mA DC und 30 mA AC ist im Inneren organisiert, ebenso die MID-zertifizierten Zähler für die Abrechnung von Ladevorgängen. Nichts davon drängt sich an der Front auf. Sichtbar bleibt vor allem die saubere Fläche, die definierte Öffnung und die klare Trennung zwischen Außenhülle und Technik.

Verdeckte Elektronik, klare Außenform

Die Außenhülle bleibt schlank, weil die Ladeelektronik in einer separaten Innenbox untergebracht ist. Diese Box misst 600 × 315 × 155 mm und sitzt nicht als schwerer Block im Blickfeld. Das Ergebnis ist eine Premium Ladesäule, deren äußere Linien ruhiger wirken als bei vielen konventionellen Lösungen. Gerade an einer Fassade mit großen Fenstern oder auf einer gepflasterten Stellfläche kommt diese Zurückhaltung gut zur Geltung.

Auch die Maße der sichtbaren Varianten sind nachvollziehbar: Two Plug mit etwa 1152 × 209 × 186 mm, Two Socket mit etwa 1152 × 154 × 186 mm. Die Unterschiede liegen vor allem in der Breite der Front und in der Art der Nutzung. In der Gartenansicht mit Kies und Beeten wird diese kompakte Höhe deutlich, weil die Station nicht in die Fläche geht, sondern vertikal arbeitet und damit einen klaren Standpunkt markiert.

Für die Montage ist eine optionale Betonsockel-Lösung vorgesehen, mit integrierten Befestigungspunkten und Kabeldurchführungen. Das erleichtert eine aufgeräumte Installation und passt zu der sachlichen Form des Produkts. Auf den Bildern wirkt dieser Aufbau besonders stimmig, wenn die Station frei im Außenraum steht: wenig Ornament, klare Kanten, eine Oberfläche mit bewusst gesetztem Materialwechsel.

Ein Logo, eine Lichtkante, ein klarer Auftritt

Die Front kann mit einem Logo versehen werden, das dezent in die Fläche integriert und von LED-Licht begleitet wird. Dadurch entsteht kein lauter Werbeeffekt, sondern eine präzise Markierung. Gerade für architektonische oder gewerbliche Anwendungen ist das sichtbar nützlich, weil die Anlage nicht nur lädt, sondern auch als Teil der Außengestaltung gelesen werden kann. Die Station bleibt dabei ruhig, fast zurückhaltend, obwohl die Details klar ausformuliert sind.

Im Zusammenspiel von dunklem Gehäuse, warmer Front und niedrigem Sockel entsteht ein Projekt, das an der Schnittstelle von Technik und Außenraum arbeitet. Der Fokus liegt nicht auf sichtbaren Funktionen, sondern auf der Art, wie zwei Ladepunkte in eine formale Ordnung gebracht werden. Genau darin liegt der Reiz dieser Doppelladestation im Premium-Design: Sie ordnet den Ladepunkt neu, ohne ihn in den Vordergrund zu drängen.

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