Lamellendach über Terrasse und Pool
Über der Terrasse spannt sich ein Lamellendach von fast acht Metern Länge. Die Konstruktion liegt direkt neben dem rechteckigen Pool und führt die klare Linienführung der Anlage weiter. Von hier aus verschiebt sich der Blick zwischen Wasserfläche, Sitzbereich und dem Übergang ins Haus. Die verstellbaren Lamellen geben dem Außenraum ein bewegliches Dach, das Licht öffnet oder dämpft, je nachdem, wie der Platz genutzt wird.
Ein Dach, das Terrasse und Wasserfläche zusammenfasst
Das Lamellendach Terrasse sitzt auf schlanken Trägern und markiert den überdachten Teil der Außenanlage, ohne den Blick auf den Pool zu schließen. Gerade in der Nachbarschaft zum Wasser zeigt sich die Länge des Aufbaus: fast acht Meter ziehen sich parallel zur Terrasse und schaffen eine klare Zone zwischen Haus und Garten. Die offene Konstruktion lässt die Linien des Grundstücks lesbar, während die Überdachung den Sitzplatz präzise fasst.
Am Rand des Pools trifft die strenge Rechteckform auf die Dachkonstruktion darüber. Diese Gegenüberstellung prägt das Bild: unten Wasser und Terrassenbelag, oben die ruhigen Lamellen, die sich über die gesamte Länge wiederholen. So wird das Lamellendach über Pool nicht nur als Abdeckung sichtbar, sondern als Teil der räumlichen Ordnung, die Terrasse, Haus und Wasser in einer Blickachse verbindet.
Verstellbare Lamellen für Licht und Schatten auf der Terrasse
Die verstellbaren Lamellen sind das eigentliche Werkzeug dieses Aufbaus. Sie lassen Tageslicht in Streifen auf die Terrassenfläche fallen oder schieben mehr Schatten über den Sitzbereich, wenn die Sonne hoch steht. Diese Steuerung ist auf den Bildern deutlich lesbar: die parallel geführten Elemente bilden eine feine Schicht über dem Außenraum, die je nach Stellung offener oder dichter wirkt.
Gerade auf einer überdachten Terrasse mit Lamellen zeigt sich der Unterschied zwischen fester Überdachung und beweglicher Struktur. Das Dach bleibt präsent, aber es sperrt den Raum nicht ab. Lichtkanten wandern über Boden, Wand und Möblierung, während der Bereich unter dem Dach eine eigene Zone bekommt. Das ist nicht dekorativ gemeint, sondern funktional sichtbar: Schatten auf der Terrasse entsteht hier durch die Stellung der Lamellen, nicht durch einen massiven Abschluss.
Die Lamellen als feine horizontale Schicht
In der Detailaufnahme treten die einzelnen Profile klar hervor. Sie laufen parallel, mit gleichmäßigem Abstand, und geben dem Lamellendach seine ruhige Ordnung. Von unten betrachtet entsteht eine horizontale Fläche, die den Außenbereich gliedert und zugleich Luft lässt. Gerade dieser Wechsel zwischen Offenheit und Schutz macht die Konstruktion so prägnant. Das Dach wirkt nicht schwer, obwohl es den Sitzplatz deutlich fasst.
Die regelbare Struktur bleibt auch im Zusammenspiel mit der Architektur des Hauses lesbar. Große Glasflächen öffnen den Innenraum zur Terrasse, während eine Natursteinwand unter dem Dach einen festen, materiellen Kontrapunkt setzt. Neben Glas und Stein erscheinen die Lamellen als präziser technischer Teil, der die Übergangszone zwischen Haus und Garten ordnet. So bekommt das Projekt eine klare Mitte: nicht das Gebäude selbst, sondern der überdachte Außenraum davor.
Zwischen Glaswand, Naturstein und Terrasse
Unter dem Lamellendach treffen unterschiedliche Oberflächen aufeinander. Die Natursteinwand bringt eine raue, ausdrucksstarke Fläche in die Anlage, während die großen Glaselemente den Blick nach innen und außen offen halten. Dazwischen liegt die Terrassenfläche als verbindender Boden. Sie nimmt den Sitzbereich auf und führt bis an den Pool heran. Die Überdachung wirkt dadurch nicht wie ein Zusatz, sondern wie ein klar platzierter Teil des Außenraums.
Der Übergang von Haus zu Garten ist hier besonders gut ablesbar. Die Terrasse beginnt an der Fassade, läuft unter dem Dach weiter und endet erst an der Wasserlinie. Das Lamellendach Terrasse begleitet diesen Weg mit einer durchgehenden Kante über dem Kopf. Gerade in der Kombination mit der Natursteinwand entsteht ein Wechsel aus hartem Material und beweglicher Dachstruktur, der den Raum präzise fasst, ohne ihn zu schließen.
Ein Platz am Beckenrand, der offen bleibt
Am Poolrand zeigt sich, wie nah die Überdachung an die Wasserfläche rückt. Das rechteckige Becken liegt unmittelbar neben dem Sitzbereich, und die Dachkante darüber hält die Sicht ruhig. Von der Terrasse aus fällt der Blick über Wasser, Stein und die parallelen Lamellen nach außen. Diese Anordnung macht den Außenbereich lesbar: ein klarer Streifen Schutz unter dem Dach, daneben das freie Becken mit seiner geometrischen Form.
Auch die Stützen der Konstruktion tragen zu dieser Wirkung bei. Sie halten das Lamellendach über der Terrasse, ohne die Fläche mit Masse zu belasten. Zwischen den Stützen bleibt der Blick offen auf den Garten und die Wasserfläche dahinter. In Verbindung mit den Wellnessbereichen, die in der Außenumgebung mitgedacht sind, entsteht ein Ort, an dem das Dach nicht nur Schatten spendet, sondern den Aufenthalt am Wasser strukturiert.
Ein Außenraum, der mit der Architektur mitläuft
Das Besondere an dieser Anlage liegt in der Konsequenz der Linien. Das Haus, die überdachte Terrasse und der Pool folgen derselben ruhigen Ordnung. Das Lamellendach über Pool nimmt diese Richtung auf und verlängert sie in den Garten. Dadurch bekommt der Außenraum eine klare lesbare Kante, die den Sitzplatz definiert und gleichzeitig den Blick zum Wasser freigibt. Gerade in der Länge von fast acht Metern wird diese Wirkung deutlich spürbar.
Als Referenz zeigt das Projekt, wie ein Lamellendach in einer modernen Außenanlage eingesetzt werden kann: als präzise Überdachung, als steuerbare Schattenzone und als Verbindung zwischen Wohnhaus und Wasserfläche. Die Details bleiben sichtbar — die Lamellen, die Träger, die Glasflächen, die Natursteinwand, der rechteckige Pool. Zusammen bilden sie kein dekoratives Bild, sondern einen Außenraum, der durch das Dach geordnet wird.
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